Healthtechpark: Kanton Zürich als  Hub für Medizintechnik und Diagnostik 

Carmen Walker Späh
Carmen Walker Späh, Vorsteherin der Volkswirtschaftsdirektion des Kantons Zürich. (Foto: carmen-walkerspaeh.ch)

Zürich – Regierungsrätin Carmen Walker Späh eröffnete letze Woche den Healthtechpark Zürich-Schlieren. Dieser gemeinsame Ort des Schaffens bietet Startups und Unternehmen aus dem Bereich Medizintechnik und Diagnostik geeignete Infrastrukturen und die Möglichkeit sich zu vernetzen.

Die Life-Sciences-Industrie ist für die Zürcher Wirtschaft wichtig. Kaum eine Branche verzeichnete im Kanton Zürich über die letzten zehn Jahre ein grösseres Wachstum. Um diese positive Entwicklung weiter zu unterstützen, braucht es einen regen Austausch aller Beteiligten an einem Ort. Im Bereich Biotech geschieht dies bereits mit grossem Erfolg im Bio-Technopark Schlieren-Zürich.

Nun bekommt der Bereich Healthtech mit dem heute eröffneten Healthttechpark Zürich-Schlieren ebenfalls einen eigenen Ort des Schaffens. Unter Healthtech werden die Gebiete Medizintechnik und Diagnostik zusammengefasst. Firmen in diesem Bereich entwickeln Produkte wie hochauflösende Ultraschallgeräte, die das frühzeitige Erkennen von seltenen Krankheiten ermöglichen, oder Apparate für die Strah- lentherapie, die bei der Heilung von Krebs zum Einsatz kommen.

Der Kanton Zürich ist der grösste Healthtech-Standort in der Schweiz, und bisher fehlte ein eigener Hub. «Innovationen entstehen immer seltener isoliert, sondern je länger, je mehr in Netzwerken. Mit dem Healthtechpark ermöglichen wir im Kanton Zürich einen besseren Austausch und legen damit die Basis für weitere Innovationen in diesem bedeutenden Wachstumsmarkt», sagt Regierungsrätin Carmen Walker Späh.

Universitätsspital Zürich und Spital Limmattal mit an Bord

Das Projekt wurde von der Standortförderung der Stadt Schlieren initiiert. Sowohl Startups als auch etablierte Unternehmen, die sich im Healthtechpark niederlassen, können sich untereinander vernetzen, finden geeignete Räume und Labors und erhalten juristische und fachliche Beratung durch Mitglieder und Partnerorganisationen. Zudem sind mit dem Universitätsspital Zürich und dem Spital Limmattal zwei Partner aus dem Klinikbereich an Bord.

Bisher haben sich 12 Unternehmen angeschlossen. Darunter befinden sich das Startup AVELO, das eine atembasierte Diagnostik von respiratorischen Infektionskrankheiten ermöglicht, die Firma Cosanum, die Logistiklösungen für Spitäler anbietet, und der Medizintextilien-Produzent HeiQ. Über die nächsten Monate werden weitere Firmen dazukommen.

«Der Healthtechpark bietet eine hervorragende Plattform für Jungunternehmen wie auch für etablierte Unternehmen. Startups profitieren von der Expertise etablierter Firmen zur zielgerichteten Meisterung der Herausforderungen im Firmenaufbau und beim Marktzugang. Etablierte Firmen können sich ihrerseits von der Agilität und Innovationskraft der Startups inspirieren lassen», sagt Melanie Aregger, Präsidentin des Healthtechparks und CEO der Avelo AG.

Kanton Zürich und Stadt Schlieren im Vorstand

Der Healthtechpark Zürich-Schlieren ist als Verein organisiert und wird über Mitglieder-, Sponsoren-, und Gönnerbeiträge finanziert. Der Kanton Zürich ist mit seiner Standortförderung zusammen mit der Stadt Schlieren im Vorstand vertreten. Der Healthtechpark ist in bestehenden Bürogebäuden untergebracht, die sich im Besitz der Stadt Schlieren befinden. (Healthtechpark/mc/hfu)


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