40 Jahre CD: «Ein Wunder!»

40 Jahre CD: «Ein Wunder!»

Vor vierzig Jahren führte Herbert von Karajan eine revolutionäre kleine Silberscheibe in die Welt der Klassik ein: die CD. Ein Sammler-Rückblick aus dem Streamingzeitalter.

Am Anfang war nicht das Wort, aber Herbert von Karajan, der für alle technischen Neuerungen begeisterte Dirigent. Wie alle nur reproduzierenden Musiker fürchtete er vor allem eines: das Verstummen. Denn sobald eine Klassikmusikerin oder ein Klassikmusiker nicht mehr kann oder gar tot ist, ist es vorbei mit der Kunst. Leider. Wie Bach Orgel oder Mozart Hammerklavier gespielt, wie Orlando di Lasso gesungen hat, wird man nie erfahren, so interessant das wäre. Karajan aber, der langjährige Chef der Berliner Philharmoniker, hat dafür gesorgt, dass man noch in Jahrmillionen Jahren hörend nachvollziehen kann, wie er Beethovens Sinfonien in den verschiedenen Phasen seiner Karriere immer wieder anders (und jedes Mal langsamer) dirigierte.

Als Karajan seine Karriere unter den Nationalsozialisten begann, war noch die Schellackplatte en vogue, im Monoklang. Es folgte die vom Gewicht her deutlich leichtere, schmalere, mit mehr Musik bespielbare und billigere Langspielplatte, die LP. Später favorisierte Karajan ab 1971 die Bildplatte. Die Neuerung aber, die sich dann weltweit durchsetze und die LP entthronte, war die Compact Disc, die CD, die Karajan vor genau vor 40 Jahren in Salzburg, dem Mittelpunkt seines Klassikimperiums, vorstellte: «Ein Wunder!»

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