Allianz Suisse: Top 5 der meistgestohlenen Sachen aus dem Fahrzeug

Auto-Diebstahl

Elektronische Geräte wie Navigationsgeräte, Smartphones oder Tablets befinden sich in der Langfinger-Hitliste ganz oben.

Wallisellen – Endlich Ferien: In diesen Tagen machen sich wieder Tausende Schweizerinnen und Schweizer auf den Weg, um den Alltagsstress hinter sich zu lassen. Allerdings währt die Vorfreude manchmal nur kurz, denn auch Langfinger haben wieder Hochsaison – und gerade voll gepackte Autos sind dabei ein besonders begehrtes Ziel. Rund 3’400 Diebstahlfälle aus dem Fahrzeug verzeichnete die Allianz Suisse allein im vergangenen Jahr und verrät, wie man sich bestmöglich dagegen schützen kann.       

Die Reise wurde perfekt geplant, das Ziel bereits in das Navigationsgerät eingegeben, die Koffer sind bis an den Rand gepackt und im Portemonnaie ist für den Fall der Fälle auch genügend Bargeld. Damit kann ja eigentlich nichts mehr schiefgehen auf dem Weg in die wohlverdienten Ferien. Und wenn sich dann der kleine Hunger meldet oder die Tanknadel sich bedenklich der Null-Marke nähert, ist die nächste Raststätte auf der Autobahn ja nicht weit. Nicht selten wird die Urlaubsstimmung aber bereits beim ersten Stopp getrübt – denn auch nur für kurze Zeit verlassene Fahrzeuge sind für geübte Langfinger eine lohnende und oft auch leichte Beute. In der Regel benötigt er nur wenige Sekunden, um die wertvollsten Gegenstände an sich zu reissen – und hat sich bereits längst wieder aus dem Staub gemacht, bevor der Diebstahl überhaupt bemerkt wird. Manchmal wird es ihm auch besonders leicht gemacht, wenn das Auto unverschlossen bleibt, um beispielsweise nur kurz die Tankrechnung an der Kasse zu bezahlen. Rund 3’400 Diebstähle aus dem Fahrzeug wurden der Allianz Suisse allein im vergangenen Jahr gemeldet, der Durchschnittsschaden beträgt rund 1’400 Franken.

Auf diese Gegenstände haben es Diebe dabei besonders abgesehen:

Top 5 der meistgestohlenen Sachen

  1. Elektronische Geräte (Navigationsgeräte, Smartphones, Tablets)
  2. Handtaschen und Reisegepäck
  3. Portemonnaie samt Inhalt
  4. Schlüssel
  5. Brillen/Sonnenbrillen

In mehr als jedem zehnten Fall wird sogar gleich das gesamte Auto gestohlen – samt Inhalt natürlich. So verzeichnete die Allianz Suisse 2014 insgesamt 454 Fahrzeugdiebstähle. Am häufigsten schlagen die Diebe übrigens in der Schweiz, Italien und Frankreich zu. Länder, die auf der Beliebtheitsskala  der Ferienländer bei Herr und Frau Schweizer weit oben stehen. Auch wenn der Trend insgesamt leicht rückläufig ist – für die Erholungssuchenden bedeuten Diebstähle ein echtes Ärgernis, das neben dem persönlichen Verlust auch einen erheblichen Aufwand mit sich bringt.

Einfache Tipps zum Schutz vor Diebstahl    
Prävention ist also oberstes Gebot: Um den Langfingern das Leben möglichst schwer zu machen, geben die Schadenexperten der Allianz Suisse den Ferienhungrigen einfache Massnahmen mit auf den Weg:

  • Das Fahrzeug immer abschliessen und Zündschlüssel abziehen, auch bei nur kurzen Stopps.
  • Alarmanlage aktivieren und Lenkradschloss einrasten lassen
  • Fenster, Türen, Kofferraum, Schiebedach und Tankdeckel verschlossen halten
  • Weder Wertsachen noch Bargeld im Fahrzeug liegen lassen, auch nicht im Kofferraum. Dabei gilt: Verstecken ist zwecklos – erfahrene Diebe kennen jedes Versteck
  • Ausweise, Fahrzeugpapiere, Schriftstücke mit der Wohnungsanschrift, mobile Navigationsgeräte und vor allem Hausschlüssel immer aus dem Fahrzeug mitnehmen
  • Das Fahrzeug möglichst an belebten und gut beleuchteten Parkplätzen abstellen

Übrigens: die Schäden am Fahrzeug – üblicherweise eingeschlagene Seitenfenster oder aufgebrochene Türen – übernimmt die Motorfahrzeug-Kaskoversicherung. Für die entwendeten Gegenstände kommt die Motorfahrzeug-Kaskoversicherung über «Mitgeführte Sachen», die Hausratversicherung gegen einfachen Diebstahl auswärts oder eine spezielle Reisegepäckversicherung auf. Urlauberinnen und Urlauber sollten vor Reisebeginn überprüfen, ob die vereinbarten Versicherungssummen für das mitgeführte Hab und Gut ausreichen. Allerdings: Eine Versicherung hilft gegen den finanziellen Schaden, der Ärger und der zusätzliche Aufwand lässt sich nicht versichern, weshalb auch hier gilt: Vorsicht ist besser als Nachsicht! (Allianz Suisse/mc/ps)

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