Andermatt Swiss Alps zieht positives Fazit zum ersten Halbjahr

Andermatt Swiss Alps
Destination Andermatt im Sommer. (© Valentin Luthiger)

Andermatt – Die Andermatt Swiss Alps Gruppe blickt trotz Coronakrise auf ein positives erstes Semester zurück. Trotz zeitweiliger Schliessung seien die Gästezahlen in den Hotels sowie im Skigebiet angestiegen und auch der Verkauf von Immobilien habe sich „auf einem hohen Niveau“ eingependelt, teilte die Gesellschaft des ägyptischen Investors Samih Sawiris mit. Zum guten Abschneiden habe insbesondere die hohe Nachfrage aus dem Inland beigetragen.

Das Luxushotel „The Chedi Andermatt“ habe deutlich mehr Übernachtungen als in der Vorjahresperiode erzielt und die Auslastung liege höher als je zuvor, so die Meldung. Im stärker auf Gruppen und Veranstaltungen ausgerichteten Hotel „Radisson Blu Reussen“ habe ein Zuwachs bei Individualgästen den Rückgang weitgehend wettgemacht.

Start in die Sommersaison geglückt
Das frühzeitige Ende der Wintersaison habe beim Skigebiet Andermatt-Sedrun zu einer Umsatzeinbusse geführt. Der Start in die Sommersaison sei hingegen geglückt und bis Ende Juli habe die Zahl der Sommergäste um 35 Prozent zugenommen, heisst es. Mit Blick auf die Immobiliensparte werde derzeit an vier verschiedenen Gebäuden gebaut, um die „anhaltend grosse Nachfrage“ nach Ferienimmobilien befriedigen zu können.

Innerhalb der Orascom-Gruppe habe sich Andermatt im ersten Halbjahr als „leistungsstärkstes Reiseziel“ erwiesen, heisst es. Derzeit hält Orascom DH jüngsten Angaben zufolge einen Anteil von 49 Prozent an Andermatt Swiss Alps, der Rest ist weiterhin in Privatbesitz von Orascom-Hauptaktionär und Verwaltungsratspräsident Samih Sawiris. (awp/mc/pg)

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