ARTE-Schwerpunkt: «Gegen das Vergessen: Zum Gedenktag der Befreiung von Auschwitz»

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Das Konzentrationslager Mauthausen war eines der letzten Lager, die 1945 von den Alliierten befreit wurden. (Bildrechte:ARTE G.E.I.E. / Fotograf:© NARA)

Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Aus diesem Anlass zeigt ARTE am Dienstag, den 25. Januar, ab 20.15 Uhr den Schwerpunkt «Gegen das Vergessen: Zum Gedenktag der Befreiung von Auschwitz», in dem zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen.

Zur Primetime blickt die Dokumentation Vernichtung im Laufschritt: Todesmärsche 1944/45 (von Virginie Linhart, ARTE France, Frankreich 2019, 90 Min.) auf die Todesmärsche von KZ-Häftlingen in der Endphase des Zweiten Weltkriegs, in deren Vorfeld wichtiges Beweismaterial vernichtet wurde und deren unbeschreiblichen Torturen zwischen 250.000 und 300.000 Häftlinge erlagen.

Die Dokumentation KZ Mauthausen. Von Fotografen, Häftlingen, Henkern (von Barbara Necek, ARTE France, Frankreich 2021, 52 Min.) schildert um 21.45 Uhr, wie es einer kleinen Gruppe von Häftlingen gelang, Widerstand zu leisten und 1000 Fotoaufnahmen aus dem Lager zu schmuggeln.

Um 22.40 Uhr geht die Dokumentation Jud Süss 2.0 – Vom NS- zum Online-Antisemitismus (von Felix Möller, RBB/ARTE/ORF, Deutschland 2021, 52 Min.) der Judenfeindlichkeit in unserer modernen Gesellschaft auf den Grund und dokumentiert die visuellen Wurzeln eines neuen Antisemitismus im Internet.

In Vier Schwestern (von Claude Lanzmann, ARTE France, Frankreich 2017) erzählen vier Frauen ab 23.35 Uhr ihre bedrückende Leidensgeschichte in den Konzentrationslagern der Nazis.

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