Rennen um den Schweizer Filmpreis 2014 wird in Solothurn eröffnet

Schweizer Filmpreis

(Foto: schweizerfilmpreis.ch)

Bern – Am 29. Januar 2014 werden im Rahmen der Nacht der Nominationen in Solothurn die Filme verkündet, die für den Schweizer Filmpreis 2014 nominiert sind. Mit der Auszeichnung für die „Beste Montage“ wird neu die wichtige Arbeit des Schnitts im Produktionsprozess eines Films gewürdigt. Der bisher alle zwei Jahre verliehene Preis für die „Beste Animation“ gibt es zudem künftig jährlich. Die neue Direktorin des Bundesamtes für Kultur Isabelle Chassot eröffnet die Nacht der Nominationen.

Die Ankündigung der für den Schweizer Filmpreis nominierten Filme an den Solothurner Filmtagen hat Tradition. Am 29. Januar 2014 werden im Konzertsaal rund 600 Gäste aus der Schweizer Filmbranche erwartet, um die nominierten Filmschaffenden zu feiern. Die neue Direktorin des Bundesamtes für Kultur Isabelle Chassot richtet sich mit einem Grusswort an die Gäste. Seit 2012 wird die offizielle Ehrung des Schweizer Filmschaffens vom Bund ausgerichtet.

Anerkennung für Animation und Montage
Ab dieser Ausgabe wird der kurze Animationsfilm jedes Jahr, statt bisher alle zwei Jahre ausgezeichnet. Damit anerkennt der Bund eine beliebte und zukunftsorientierte Sparte des Schweizer Filmschaffens. Mit der neu geschaffenen Kategorie «Beste Montage» wird zudem die wichtige Arbeit des Schnitts im Produktionsprozess eines Filmes gewürdigt. Um den Schweizer Filmpreis 2014 sind insgesamt 117 Filme (Vorjahr 123 Filme) im Rennen, davon 28 Spielfilme, 33 Dokumentarfilme, 38 Kurzfilme und 18 Animationsfilme. Für die Nominierten steht ein Preisgeld von insgesamt 435‘000 Franken zur Verfügung.

2014 gibt es Auszeichnungen in elf Kategorien: Je fünf Filme nominiert werden für «Bester Spielfilm», «Bester Dokumentarfilm» und «Bester Kurzfilm». In den Kategorien «Bester Animationsfilm», «Bestes Drehbuch», «Beste Darstellerin», «Bester Darsteller», «Beste Darstellung in einer Nebenrolle», «Beste Filmmusik», «Beste Kamera» sowie «Beste Montage» werden je drei Filme oder Leistungen nominiert.

Wahlprozedere für Schweizer Filmpreis
Das Eidgenössische Departement des Innern wählt eine Kommission bestehend aus fünf Mitgliedern, welche der Schweizer Filmakademie angehören. Diese spricht die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der 240 für die Nominationsauswahl angemeldeten Mitglieder der Akademie aus. Nach der Nacht der Nominationen im Januar 2014 bestimmen die abstimmungsberechtigten Mitglieder der Schweizer Filmakademie aus den Finalisten die Gewinnerinnen und Gewinner des Schweizer Filmpreis 2014.

Schweizer Filmpreis 2014 und Woche der Nominierten
Die 17. Preisverleihung des Schweizer Filmpreises in Anwesenheit von Bundesrat Alain Berset findet am 21. März 2014 im Schiffbau in Zürich. Die Ehrung des heimischen Filmschaffens wird vom Bundesamt für Kultur mit den Partnern SRG SSR und der Association «Quartz» Genève Zürich realisiert und in Zusammenarbeit mit Swiss Films, der Schweizer Filmakademie und den Solothurner Filmtagen organisiert. Wie im Vorjahr widmet sich die «Woche der Nominierten» vom 17. bis 23. März 2014 in den Cinémas du Grütli in Genf und im Filmpodium in Zürich den nominierten Filmen. Die Veranstaltungen bilden das Rahmenprogramm zur Preisverleihung und richten sich an die breite Öffentlichkeit. (BAK/mc/pg)

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