Erster Hotel Innovations-Award an das Landhotel Hirschen in Erlinsbach

Landhotel Hirschen
Preisträger des ersten Hotel Innovations-Award: das Landhotel Hirschen in Erlinsbach. (Foto: Landhotel Hirschen)

Bern – Silvana und Albi von Felten, Besitzer und Geschäftsführer vom Landhotel Hirschen in Erlinsbach, gewinnen den ersten Hotel Innovations-Award. Mit ihrem innovativen Konzept „Weinhaus am Bach“ überzeugten sie die Jury, welche aus über zwanzig Bewerbungen die beste auswählte. Der Preis, ein individuelles Coaching im Wert von 15‘000 CHF, wurde im Rahmen des ersten Hotel Innovations-Tages im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern verliehen. „Sich bewegen. Sich erfinden. Neu.“ war das Thema des Tages. Auf Einladung von GastroSuisse trafen sich über 200 Hotelières und Hoteliers.

„Die Herausforderungen für unsere Branche sind grösser denn je. Wer bestehen will, braucht neue Ideen und Mut zur Innovation“, so Casimir Platzer, Präsident von GastroSuisse. Als Mitglied der Jury begründet er die Wahl: „Unsere Preisträger Silvana und Albi von Felten leben das Motto des heutigen Tages – sich bewegen, sich neu erfinden. Die Idee überzeugt durch ein schlüssiges Geschäftsmodell, bei dem Konzept, Kooperation und Kommunikation optimal ineinandergreifen. Wir wünschen den Gewinnern viel Erfolg für die Verwirklichung ihres Projektes.“

Schweizer Winzer dekorieren und gestalten Hotelzimmer
Das Konzept „Weinhaus am Bach“ soll die gelebte Philosophie des Landhotels Hirschen „Genuss und Schweiz“ weiter ausbauen sowie die Wein-Kompetenz stärken und erlebbar machen. Die Grundidee ist, dass Schweizer Winzer die Möglichkeit haben, ein Zimmer zu dekorieren und auszugestalten. Darüber hinaus sind eine Weinstube als Ort der Begegnung und des Genusses, eine Lobby, eine Fine-Dining-Location und Genuss-Workshops vorgesehen. Mit dem Angebot rund um das Thema Wein sollen Geschäftskunden während der Woche sowie Wein- und Genussliebhaber am Wochenende angesprochen werden.

Die Jury wählte die Preisträger aus über zwanzig Bewerbungen aus. Für das „Weinhaus am Bach“ sprachen vor allem die kohärente Geschäftsidee, welche sich in das bestehende Konzept des Hauses einfügt, die regionale Verankerung sowie der Kooperationsgedanke. „Geschickte überbetriebliche Konzepte können die Wettbewerbsfähigkeit deutlich steigern“, bestätigt GastroSuisse-Präsident Casimir Platzer das Geschäftsmodell. „Kooperationen helfen, die Kosten zu senken, den Ertrag zu steigern und Innovationen und neue Impulse zu fördern.“

Das von GastroSuisse veröffentlichte Arbeitsbuch „fit-together – Kooperationen und Innovationen in der Hotellerie“ unterstützt Betriebe bei der Zusammenarbeit. Zusammen mit dem Hotel Innovations-Tag und dem Hotel Innovations-Award bildet es eine Innovationskampagne, welche die Hotellerie in ihrer Weiterentwicklung fördern soll. (Gastrosuisse/mc/pg)

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