Hände weg von Fälschungen – auch in den Ferien

Stop Piracy

Stop Piracy-Hologramm am Flughafen Zürich. (Foto: Stop Piracy)

Zürich Flughafen – Die vermeintliche Luxusuhr ist gleich doppelt heisse Luft: die Fälschung entpuppt sich bei näherem Hinsehen als optische Täuschung. Die Standbesucherinnen und –besucher bestaunen in Wirklichkeit ein Hologramm, eines der grössten in der Schweiz.

Um Reisende auf diese Thematik zu sensibilisieren, betreibt der Verein Stop Piracy gemeinsam mit der Zollstelle Zürich-Flughafen vom 23. April bis 2. Mai 2014 einen Informationsstand unter dem Motto „Hände weg von Fälschungen!“ und informiert über Risiken und Hintergründe. Er be-findet sich im Airport Center (Geschoss 0, beim Treppenaufgang) im öffentlichen Bereich des Flugha-fens Zürich und ist täglich von 09:00 bis 20:30 Uhr besetzt.

Genaues Hinsehen lohnt sich
Genaues Hinsehen lohnt sich, denn von A wie Autoreifen bis Z wie Zahnbürsten wird heute nahezu alles gefälscht und kopiert, was einen guten Namen hat. Stop Piracy zeigt mit einem grossen Turm mit Fälschungsexponaten eindrücklich auf, wie gross die Bandbreite ist: Mobiltelefone, T-Shirts, Handtaschen, Medikamente, Software, CDs, Ersatzteile etc.

Zoll kann gefälschte Waren einziehen
Der Import von Fälschungen in die Schweiz ist verboten. Der Zoll kann gefälschte Waren einziehen und vernichten, auch wenn es sich „nur“ um ein kleines Souvenir zum Privatgebrauch handelt. Der vermeintlich harmlose Schnäppchenkauf in den Ferien ist kein Kavaliersdelikt. Gründe, warum Schweizerinnen und Schweizer auch in den Ferien besser auf Fälschungen verzichten, gibt es genug: Fälscherbanden sind Teil des organisierten Verbrechens. Qualität und Arbeitsbedingungen sind ihnen ebenso egal wie Sicherheitsvorschriften oder Gesundheitsaspekte. Wer Fälschungen kauft, unter-stützt Gruppierungen, die weder Steuern noch Sozialabgaben bezahlen und sich unfair verhalten.

Fälschungen meist aus der Türkei, diversen EU-Staaten und China
Alleine die Zollstelle Zürich-Flughafen behielt im ersten Quartal 2014 bereits in über 200 Fällen gefälschte Waren wegen Verletzung von Marken- oder Designrechten zurück. Handtaschen, Bekleidung, Uhren und Schmuck aber auch Elektronikartikel sowie Zubehör machen den grössten Teil aus. Im Reiseverkehr stammen die Fälschungen meist aus der Türkei, diversen EU-Staaten sowie China. (Zollstelle Zürich-Flughafen/mc/ps)

Über Stop Piracy
Stop Piracy ist die Schweizer Plattform gegen Fälschung und Piraterie. Der gemeinnützige Verein leistet Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit bei den Konsumenten und macht sich stark in der Zusammenarbeit zwischen den Behörden und der Wirtschaft. Stop Piracy ist aufgrund seiner Mitgliederstruktur politisch neutral und kann bei der Rechtsdurchsetzung im Einzelfall nicht Partei ergreifen. Stop Piracy positioniert sich in der Öffentlichkeit mit Fakten und klärt aktiv über Fälschung und Piraterie auf.

 

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