HRG: Hoteltarife internationaler Metropolen gestiegen

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(Foto: hotelleriesuisse)

Zürich – In 31 von 50 weltweit untersuchten Geschäftsreise-Metropolen sind die Hotelzimmerpreise im ersten Halbjahr 2014 gegenüber der Vorjahresperiode in der jeweiligen Lokalwährung gestiegen. Dem Trend entgegen laufen die jüngsten Entwicklungen in den Schweizer Wirtschaftszentren. Während der durchschnittliche Übernachtungstarif in Genf mit rund CHF 312.10 konstant blieb, ist er in Zürich gar um 7 % auf CHF 299.80 gesunken. Genf hat damit Zürich im globalen Ranking der teuersten Business-Metropolen überholt und liegt hinter Moskau sowie Lagos auf dem dritten Rang.

Dies zeigt eine aktuelle Studie des Geschäftsreisedienstleisters Hogg Robinson Group (HRG), die halbjährlich durchgeführt wird. Für Margaret Bowler, Direktorin für internationale Hotelbeziehungen bei HRG International, bestätigt die Halbjahreserhebung 2014 einen seit Jahren anhaltenden Trend. Sie fasst die Resultate folgend zusammen: «Die internationalen Grossstädte profitieren nach wie vor von den steigenden Zimmerbelegungsraten, vertrauen auf eine anhaltend positive Marktentwicklung und können ihre Tarifstrukturen entsprechend nach oben anpassen.» So ist Moskau mit einem durchschnittlichen Zimmerpreis von 14‘646 Rubel nach wie vor die weltweit mit Abstand teuerste Stadt für Geschäftsreisende.

Fussball-WM als Preistreiber
Gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 sind die Moskauer Zimmertarife in der Lokalwährung um satte 16 % gestiegen. Die markantesten Preiserhöhungen in der jeweiligen Lokalwährung setzten die Hotels in Sao Paulo (+ 29 %), Rio de Janeiro (+ 17 %) sowie Johannesburg (+ 17 %) durch. Dahinter folgen Moskau (+ 16 %) und Aberdeen (+ 13 %). In den beiden brasilianischen Metropolen basiert der markante Preisschub in erster Linie auf der Fussball-Weltmeisterschaft, die im Juni / Juli 2014 vor Ort stattfand. Die deutlichsten Preisnachlässe gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 erfolgten in den Hotels in Chennai (- 14 %), Mumbai (- 11 %), Frankfurt (- 8 %) sowie München und Zürich (je – 7 %). Die Spitzenplätze der beiden indischen Metropolen in dieser Statistik hängen damit zusammen, dass in beiden Städten zuletzt zahlreiche neue Businesshotels eröffnet wurden, vor allem die inländische Nachfrage jedoch Einbussen hinnehmen musste. Hinter Moskau und Lagos belegt Genf den 3. Platz (Vorjahr 5) im Ranking der teuersten Geschäftsreise- Metropolen. Dahinter folgen Paris und New York City, dann auf Platz 6 (Vorjahr 4) Zürich. Rio de Janeiro, San Francisco, Hong Kong und Stockholm vervollständigen in dieser Reihenfolge die Top 10 im Rahmen der HRGErhebung.

Mehr Volumen ist nicht immer gleichbedeutend mit günstigeren Preisen
Margaret Bowler ist überzeugt, dass Geschäftsreisekunden trotz der tendenziell gestiegenen Hotelpreise nach wie vor gute, kosteneffiziente Arrangements buchen können. «Es wird immer wichtiger, die Reiseprogramme perfekt zu planen und nicht nur mit Fluggesellschaften, sondern auch mit Hotelketten nachhaltige Partnerschaften mit attraktiven Firmentarifen auszuhandeln. Zudem sollten Unternehmen auch im Hotelmanagement ein professionelles Datenmanagement etablieren. Mehr Volumen ist nicht immer gleichbedeutend mit günstigeren Preisen. Andere Faktoren wie Ankunftstag, Aufenthaltsdauer etc. spielen ebenfalls eine Rolle. Nur wer sein Hotelprogramm optimal ausschöpft, kann in diesem volatilen Markt nachhaltig Kosten einsparen.», bilanziert die Direktorin für internationale Hotelbeziehungen bei HRG International.

Hogg Robinson Group AG (HRG)
ist der ausgezeichnete internationale Anbieter hochwertiger Unternehmensdienstleistungen mit Hauptsitz in Basingstoke, Hampshire, Grossbritannien. 1845 gegründet, spezialisiert sich HRG heute auf die Geschäftsfelder Reise-, Kosten- und Datenmanagement auf Basis eigener technologischer Lösungen und Produkte. Mit einem weltweiten Netzwerk, das mehr als 120 Länder umfasst, bietet HRG in Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Afrika, Lateinamerika sowie im Nahen Osten und Westasien exzellentes lokales Marktwissen gekoppelt mit globaler Expertise. 

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