Jeder dritte Tourist besucht eine Winterdestination

Seilbahnen
(Foto: SBS)

Zürich – Gemäss der Visa International Travel Plattform (VISIT) haben europäische Winterdestinationen einen Anteil von mehr als 20% an eingehenden Winterreisen-Buchungen (Zeitraum: Januar – März), verglichen mit nur 1% in den USA. In der Schweiz besuchen im ersten Quartal des Jahres ganze 34% der ausländischen Touristen eine Winterdestination. Anders als die meisten Nachbarländer hält die Schweiz diesen Wert mit durchschnittlich 32% ausländischer Touristen in Winterdestinationen übers ganze Jahr. Für VISIT kombiniert Visa anonymisierte Kartendaten mit öffentlich zugänglichen Ankunftsstatistiken von ausländischen Touristen.

Die Liste der 25 wichtigsten globalen Winterdestinationen von Visa umfasst vier verschiedene Schweizer Wintersportorte. Darunter die Region Gstaad (Platz 12 mit 235’000 Ankünften), die Region um Verbier (Platz 17/131’000), Zermatt (Platz 23/110’000) und St. Moritz (Platz 25/100’000). Gegenwärtig kommen die meisten Wintertouristen in den gelisteten Schweizer Destinationen aus entwickelten Märkten (80%). In Gstaad hingegen stammen bereits 26% der Touristen aus Schwellenländern. Dieser Trend dürfte ausschlaggebend dafür sein, dass Gstaad die meisten Ankünfte unter den Schweizer Winterdestinationen verzeichnet.

Die Daten von VISIT zeigen, dass der Anteil chinesischer Touristen auch in eher luxuriösen Regionen wie der Schweiz zunimmt. Dies deutet darauf hin, dass Reisen für chinesische Touristen nicht mehr so preissensibel sind. In den Winterdestinationen der Schweiz rund um Gstaad und Verbier hat sich der Anteil chinesischer Touristen in nur drei Jahren mehr als verdoppelt.

Schwellenländer bieten starke Wachstumschancen
Derzeit haben weltweit durchschnittlich 6% der Reisen zwischen Januar und März eine Winterdestination zum Ziel. Die Reisebereitschaft für eine Winterdestination ist in den Schwellenländern im Vergleich zu Europa sehr gering. Insbesondere in Ländern wie der Schweiz, Deutschland und der Tschechischen Republik, wo in den Wintermonaten jede sechste Reise in eine Winterdestination führt. Das Wachstumspotenzial auf globaler Ebene wird auf 2,2 Millionen neue Wintertouristen geschätzt, das sind etwa 20% mehr als heute. Einige dieser neuen Besucher werden aus fortgeschrittenen Volkswirtschaften wie den Vereinigten Staaten kommen, und bis zu 1,2 Millionen neue Winterreisende könnten aus den Schwellenländern kommen. (Visa/mc/pg)

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