Nachhaltiger leben mit dem Smart Home

ABB

Volketswil – Das digitalisierte Wohnen im Smart Home wird schon lange nicht mehr als blosse technische Spielerei angesehen. Tatsächlich können uns nämlich viele der damit verbundenen Innovationen dabei helfen, die Umwelt zu entlasten.

Welche Investitionen sich besonders lohnen und zusätzlich das Leben erleichtern, verrät dieser Artikel.

Intelligente Steckdose
In jedem Haushalt gibt es mehrere Geräte, die ständig am Stromkreis angeschlossen sind und im Stand-by-Modus beständig kleine Mengen an Energie verbrauchen. Zusammengenommen und auf das ganze Jahr verteilt macht dieser passive Stromverbrauch jedoch 10 bis 20 Prozent der gesamten Stromrechnung aus. Schaltet man solche Geräte bei Nichtgebrauch ab, kann man tatsächlich bis zu 400 Kilowattstunden und damit im Schnitt über 100 Franken im Jahr sparen. Hierbei hilft eine Smart-Home-Steckdosenleiste, die als eine Art Zwischenstecker zwischen dem Gerät und der häuslichen Steckdose fungiert. Solch eine intelligente Steckdose ist mit dem Smartphone verbunden, sodass man auch von unterwegs aus alle ungenutzten Geräte abschalten kann.

Smarte Dusche
Für die Körperpflege verbrauchen die Menschen hierzulande etwa bis zu 40 Liter Wasser am Tag. Bei Verbrauchern, die häufiger ein Vollbad nehmen, statt zu duschen, ist diese Zahl noch höher. Intelligente Duschen, bei denen man den Duschstrahl und die Menge des Wassers via Knopfdruck und Drehregler einstellen kann, helfen, den Wasserverbrauch zusätzlich zu reduzieren. Eine Stoppfunktion sorgt ausserdem dafür, dass man während des Einseifens kein Wasser und auch keine Seife verschwendet. Ähnliche Funktionen gibt es auch beim WC: Moderne Betätigungsplatten bieten die Möglichkeit, bei jedem Spülgang die Wassermenge selbst bestimmen zu können. Bei entsprechend hochwertigen Bedienelementen gehört das ohnehin bereits zum Standard.

Intelligente Thermostate
Gerade im Winter drehen die meisten Menschen ihre Heizung voll auf. Doch ein Wohnraum muss nicht rund um die Uhr geheizt werden. Das gilt besonders dann, wenn zwischendurch immer mal wieder gelüftet wird. Nachts ist es ausserdem sinnvoll, wenn die Temperatur etwas niedriger ist, da dies nicht nur Energie spart, sondern auch für einen besseren Schlaf sorgt. Intelligente Thermostate übernehmen das Heizmanagement und sorgen für eine angenehme Zimmertemperatur. Da sie die Temperatur ständig messen, können sie die Wärme sofort regulieren, sodass nicht unnötig Energie verschwendet wird. Idealerweise programmiert man den Thermostat so, dass die Temperatur erst kurz vor dem Aufwachen angehoben wird.

Intelligente Beleuchtung
Viele Menschen verlassen ihr Haus oder ihre Wohnung und lassen versehentlich das Licht brennen. Smarte Beleuchtungssysteme, die via App gesteuert werden können, schaffen hier Abhilfe. Dank hochentwickelter Beleuchtungssensoren, die auf Bewegung reagieren, schaltet sich das Licht nach einiger Zeit von alleine aus. Auch passen diese Sensoren die Intensität der Beleuchtung dem Sonnenlicht an: Erhellt Sonnenlicht den Raum, wird das elektrische Licht automatisch gedimmt oder sogar ganz ausgeschaltet. Solch eine intelligente Beleuchtung spart nicht nur Strom, sondern ist auch ein guter Einbruchschutz. Bei längeren Reisen kann der Nutzer das Licht in seiner Wohnung über das Smartphone an- und ausschalten. Dann wirkt es so, als sei noch jemand in der Wohnung aktiv.

Die Chancen stehen gut, dass künftig immer häufiger Smart-Home-Technologien genutzt werden, um das Energiemanagement im Haushalt zu optimieren. Doch nicht nur in Sachen Energiesparen können die intelligenten Geräte punkten. Dank einer steigenden Bedienfreundlichkeit wird insbesondere Personen mit Bewegungseinschränkungen das Leben in den eigenen vier Wänden erheblich erleichtert. (GR/mc/hfu)

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