Mehr Übernachtungen in den Schweizer Jugendherbergen

Jugendherberge Gstaad

Ersatzneubau der Jugendherberge Gstaad Saanenland wird am 4. Juni 2014 eröffnet. (Foto: Schweizer Jugendherbergen)

Zürich – Die Schweizer Jugendherbergen blicken auf ein gutes Jahr 2013 zurück. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten die Logiernächte gegenüber dem Vorjahr um 3.4% und der Umsatz um 2.9% gesteigert werden. 2013 erzielte die Non-Profit-Organisation damit 955‘412 Logiernächte und einen Umsatz von 44,3 Mio Franken.

Das gute Resultat bestätige einen weitergehenden Trend, halten die Schweizer Jugendherbergen in einer Mitteilung fest. Zurückzuführen sei dies auf eine intensivierte Marktbearbeitung im Heimmarkt sowie in den Nahmärkten, in deren Zentrum der Wandel der Jugendherbergen hin zu modernen Betrieben stehe, die einfache komfortable Doppel-, Familien- und Mehrbettzimmer sowie grosszügige Aufenthaltsräume zu attraktiven Preisen anbieten. Auch die steigende Nachfrage aus Asien hielt an.

Schweizer, Asiaten – und wieder vermehrt deutsche Gäste
Der Schweizer Gast blieb seinen Jugendherbergen treu. Gegenüber 2012 stieg die Anzahl der Schweizer Gäste um 2.3% (551‘172 Logiernächte). Die Gästezahl aus China konnte 2013 um 35.2% gesteigert werden (20‘535 Logiernächte), diejenige aus Südkorea gar um 43.1% (17‘620 Logiernächte). Und auch die Nachfrage aus Deutschland hat sich 2013 erholt: 1% mehr Gäste aus Deutschland als im Vorjahr haben 2013 in den Jugendherbergen genächtigt und dort total 106‘556 Logiernächte verbracht.

Jugendherberge mit Sport- und Wellnesszentrum in Saas-Fee
2013 führten die Schweizer Jugendherbergen 52 Betriebe, davon sieben in Franchise. 2014 markiert das 90-jährige Jubiläum der Non-Profit-Organisation und bringt zwei gewichtige Neuerungen: Den Ersatzneubau der Jugendherberge Gstaad Saanenland mit 158 statt bisher 74 Betten und die Eröffnung des wellnessHostel4000 in Saas-Fee und damit des ersten Hostels weltweit, das über ein eigenes Sport- und Wellnesszentrum verfügt. Die Investitionen für die beiden Projekte belaufen sich auf 22 Mio Franken, beide Betriebe eröffnen im Sommer. (mc/pg)

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