Schweizer bevorzugen auf Reisen die Kreditkarte

NFC-Kreditkarte

Zürich – Zwei Drittel der Schweizer Bevölkerung würden ohne Kreditkarte und Smartphone nie ins Ausland verreisen. Fast überall bezahlen zu können und möglichst wenig Bargeld dabei haben zu müssen – das ist für die meisten der Grund. Je älter desto stärker der Wunsch nach bargeldlosen Ferien – für mehr als 75 Prozent der über 60-jährigen die Voraussetzung für unbeschwerte Ferien. Dies hat eine Studie der Interessengemeinschaft Schweizer Kartenanbieter ergeben.

Nicht auf Bargeld angewiesen zu sein und fast überall bezahlen zu können, das sind für die meisten die wichtigsten Argumente (56% bzw. 53%). Und mehr als jeder Dritte (35%) findet das Bezahlen mit der Kreditkarte schlichtweg einfacher und bequemer. Je älter, desto weniger wird auf Bargeld gesetzt; scheuen 3 von 4 der über 60-jährigen das Bargeld, sind es bei den 14 bis 19-jährigen lediglich knapp die Hälfte.

Kreditkarten und Smartphone – die Must-haves
Gleichauf mit der Kreditkarte liegt das Smartphone. Auf dem zweiten Platz der Liste der Dinge, die in den Ferien nicht fehlen dürfen, folgen Bücher mit 34 Prozent – weit vor Laptop und Tablet (24%) und dem E-Reader (14%).

Häufiger als in der Schweiz wird die Kreditkarte in den Ferien im Ausland vor allem beim Shoppen und beim Restaurantbesuch genutzt: 2 von 3 Befragten kaufen mit der Kreditkarte ein und mehr als die Hälfte nutzt sie in Restaurants. Zudem zahlen 42 Prozent Benzin und Mietautos häufiger mit der Kreditkarte als sie es in der Schweiz tun würden.

Westschweizer sind risikofreudiger
Während über 60 Prozent der Deutschschweizer nie ohne Kreditkarte in die USA reisen würden, trauen sich mehr als die Hälfte der Westschweizer einen USA Aufenthalt auch ohne Kreditkarte zu. Sie zeigen sich risikofreudiger – und laufen Gefahr, mancherorts nicht zahlen zu können. (mc/pg)

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