Spatenstich für erste Sesselbahn der SkiArena Andermatt-Sedrun

Bernhard Russi

Bernhard Russi ist Mitglied des Verwaltungsrates der Andermatt Sedrun Sport AG. (Foto: pd)

Andermatt – Nur zwei Tage nach der Bestätigung des Bundesverwaltungsgerichts, dass gegen die Baubewilligung für die Sesselbahn Gurschen – Gurschengrat keine Einsprachen eingegangen sind, ist am Gemsstock der Spatenstich für die erste neue Sechsersesselbahn des Projekts „Skigebietsverbindung“ der SkiArena Andermatt-Sedrun erfolgt.

Erstellt wird eine Sechser-Sesselbahn mit Hauben, einer Länge von etwas über 900 Metern und Kosten von knapp 7 Mio Franken. Sie wird 1590 Personen (max. Ausbau auf 2290 möglich) pro Stunde transportieren können und die beiden älteren Anlagen auf der Gurschenalp, die Zweiersesselbahn und den Skilift, ersetzen. Die Eröffnung der neuen Sesselbahn erfolgt auf die Skisaison 2015/16.

SkiArena Andermatt-Sedrun einen Schritt weiter
Mit dem Start der Bauarbeiten tritt das Projekt der Skigebietsverbindung und –modernisierung der SkiArena Andermatt-Sedrun in eine neue Phase. Denn nach jahrelanger Planungsarbeit startet nun die Ausführungs- und Bauphase. Diese dauert je nach Planungs- und Bauverlauf drei bis vier Jahre. Das Gesamtprojekt der Skigebietsverbindung Andermatt-Sedrun umfasst den Bau von insgesamt 14 Transportanlagen, davon 10 Anlagen in der ersten (4 Neubauten, 5 Ersatzanlagen und 1 Umbau) und 4 Anlagen in der zweiten Etappe (3 Neubauten, 1 Ersatzanlage) – ab 2019/2020.

Gleichzeitig werden auch die Beschneiungsanlagen, Pisten und Restaurants ausgebaut. Sofern keine Einsprachen auf die weiteren erteilten Bewilligungen eingehen, sollen auf die Wintersaison 2015/16 noch die Beschneiung der Talabfahrt Gurschen – Andermatt sowie die Beschneiungsanlagen im Gebiet Tiarms – Calmut und Oberalppass erstellt werden. Zudem soll der Skilift Alpsu auf dem Oberalppass durch eine Sechsersesselbahn mit Hauben auf den Calmut ersetzt werden. (mc/pg)

Andermatt-Sedrun Sport AG
Die Andermatt-Sedrun Sport AG, eine Tochtergesellschaft der Andermatt Swiss Alps AG, betreibt die heutigen Skigebiete Gemsstock, Nätschen-Gütsch und Sedrun-Oberalp. In den kommenden Jahren plant die ASS Investitionen in der Höhe von rund CHF 130 Mio. (1. Etappe) zur Verbindung, Modernisierung und Erweiterung der beiden Skigebiete Andermatt und Sedrun auf über 120 Pistenkilometer. Wichtige Bestandteile dieser Investitionen sind der Ersatz veralteter Skilifte, die Verbindung der Skigebiete Andermatt und Sedrun über neue Liftanlagen und Pisten an den sonnigen Hängen zwischen Nätschen/Gütsch, Schneehüenerstock und Oberalppass sowie Beschneiungsanlagen für einen durchgehenden Betrieb während der gesamten Wintersaison. Auch der Betrieb und der Bau von Gastrobetrieben gehören in das Portefeuille der Andermatt-Sedrun Sport AG. Die neue SkiArena Andermatt-Sedrun wird zum grössten Skigebiet der Zentralschweiz und dank der Vielfältigkeit und Schneesicherheit zu einem der attraktivsten der Schweiz.

Andermatt Swiss Alps AG
Andermatt ist ein Ganzjahres-Ferienort im Herzen der Schweizer Alpen. Derzeit wird in Andermatt das Resort Andermatt Swiss Alps entwickelt. Im Endausbau umfasst es sechs Hotels im 4- und 5-Sterne-Bereich, rund 500 Appartements in 42 Gebäuden, 25 Chalets, Kongresseinrichtungen sowie ein Hallenbad und einen 18-Loch-Golfplatz. Zudem werden die Skigebiete Andermatt und Sedrun zur attraktiven SkiArena Andermatt-Sedrun zusammengeführt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.