«Sternstunden der Nacht»: Im Sog des Bösen

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Sternstunde der Nacht: Moderatoren Barbara Bleisch und Yves Bossart. (Foto: SRF/Daniel Winkler)

Zürich – Wenn dunkle Mächte regieren, werden aus bösen Gedanken grauenvolle Taten. Die Geschichte ist voll davon. Doch woher kommt das Böse? Und steckt es in jedem von uns? Und wieso kokettieren so viele Menschen mit dem Bösen? Die «Sternstunde der Nacht» bringt Licht ins Dunkel.

Sie leben ihren wahnerfüllten Sadismus aus oder begehen grauenhafte Verbrechen, weil sie es scheinbar müssen: Menschen, die vom Bösen eingenommen sind, kennen keine Grenzen mehr. Wieder andere bekennen sich zum Teufel, führen unsägliche Rituale durch, wähnen sich gefangen in einem Pakt mit Satan. Bei Angehörigen und Opfern hinterlassen sie Leid, Unverständnis und Wut. Doch woher kommt diese Energie, die Böses entstehen lässt? Und wieso strahlen böse Taten eine eigenartige Faszination aus, sodass jeder monströse Gerichtsfall von den Medien ausgeschlachtet wird? Und hängt der Boom von Horror und Suspense in Film und Literatur mit dieser Lust am Bösen zusammen? Fachleute verschiedener Sparten suchen nach Antworten fürs Unerklärliche und bringen Licht ins Dunkel.

Barbara Bleisch und Yves Bossart diskutieren mit:

  • Lydia Benecke, Kriminalpsychologin und Autorin von «Psychopathinnen: Die Psychologie des weiblichen Bösen»
  • Thomas Müller, international bekannter Kriminologe und Profiler, spezialisiert auf Serientäter
  • Jörg Noller, Philosoph und Autor des Buches «Theorie des Bösen»
  • Angelo Nero, ehemaliger Satanist, der sich geläutert nennt
  • Dieter Gurkasch, verurteilter Raubmörder, der seit dem Absitzen seiner Strafe als Yogalehrer arbeitet und so den Sinn im Leben gefunden hat

Spezialgast wird der bekannte Schweizer Comedian Dominic Deville sein, der das Thema auf seine unnachahmliche Art reflektieren wird. (SRF/mc/pg)

Sternstunde Philosophie

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