Trotz Frankenaufwertung: Warum Uhren nicht aus der Mode kommen

Uhren
(Foto: injenerker - Fotolia.com)

Nachdem die Nationalbank zu Jahresbeginn den Mindestwechselkurs zum Euro aufgegeben hat, sind die Im- und Exporte in der Schweiz im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Wichtigstes Absatzland sind mittlerweile die USA mit einem Anteil von 16 % am Export, dahinter folgen Deutschland mit 14 % und Italien mit 8 %. Nur in zwei der wichtigsten Warenbereiche sind die Exportmengen gestiegen. Dabei handelt es sich um die besonders nachgefragten Güter Bekleidung und Schuhe sowie Juwelierwaren, die ausgesprochen wichtige Lifestyle-Produkte sind.

Insbesondere Uhren sind zeitlose Wertanlagen – nicht nur wegen des Qualitätssiegels „Swiss made“. Viele Menschen wählen Uhren als hochwertiges und stilvolles Präsent für Freunde, Bekannte und Kollegen, um einen bleibenden Eindruck zu hinterlassen. Sie dienen häufig auch als exklusive Kundengeschenke. Kein Wunder, dass manche Großhändler für Juwelierwaren wie Daalburg mittlerweile sogar Mitarbeiter- und Kunden-Geschenkeservices für Unternehmen anbieten.

Uhren als Statussymbol
Weil die meisten ihre Armbanduhr täglich tragen, stellen sie besonders für Modebewusste ein wichtiges Identifikationsmerkmal dar. Nicht erst seit Aufkommen von Smartwatches bietet der Uhrenmarkt eine grosse Bandbreite an variantenreichen Typen und Modellen, die sich an den teilweise grundverschiedenen individuellen Bedürfnissen orientieren. Stilorientierte Menschen achten vor allem auf eine hochwertige Verarbeitung und eine edle Schlichtheit des Designs, Sportler legen dagegen mehr Wert auf Wetterbeständigkeit und Outdoor-Funktionen wie GPS, Kompass und Höhenmesser sowie Trainingsfunktionen wie Herzfrequenz- und Geschwindigkeitsmessung.

Entschleunigung und Lebensqualität
Ähnlich wichtig wie Individualität ist heutzutage eine bewusste Lebensweise. Ob analog oder digital, ob multifunktional oder schlicht: In ihrer Funktion als Zeitmesser erfüllen Uhren das Bedürfnis vieler Menschen nach Entschleunigung und etwas Greifbarem, Analogem – gerade in der Schnelllebigkeit der heutigen Zeit. Führt man diese Überlegung weiter, könnten Uhren für den Export eines Stücks Schweizer Besonnenheit in die Welt stehen. (Daalburg/mc/hfu)

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.