Wo und wie verbringen die Schweizer Reiseprofis ihre Sommerferien?

Daniel Twerenbold
Daniel Twerenbold, Direktor des Radisson Blu Hotels am Zürcher Flughafen. (Foto: zvg)

Zürich – Sie schicken die Schweizer das ganze Jahr auf Reisen oder beherbergen selbst Gäste. Wo und wie verbringen die einheimischen Reiseprofis aber selbst ihre Sommerferien? Wir haben nachgefragt.

Walter Kunz, Geschäftsführer des Schweizer Reise-Verbands, verbringt seine Sommerferien dieses Jahr wie viele seiner Landsleute auf Mallorca. Dass die Preise auf der Insel im Hinblick auf dieses Jahr gestiegen und die Strände teilweise überfüllt sein werden, schreckt Kunz nicht ab. «Zusammen mit Freunden haben wir eine Finca mit viel Privatsphäre und eigenem Pool gemietet und verbringen viel Zeit auf dem Golfplatz».

Für klassische Strandferien hat sich Deniz Ugur vom Türkei-Spezialisten Bentour entschieden. Er wird sich mit seiner Familie in einem Hotel an der türkischen Riviera erholen, am Sportprogramm teilnehmen und «mit meinem Sohn viel Zeit auf der Wasserrutsche verbringen».

Daniel Twerenbold, Direktor des Radisson Blu Hotels am Zürcher Flughafen, bereist mit seiner Familie die Westküste der USA. Auf dem Programm stehen unter anderem Las Vegas, der Grand Canyon und Hollywood. Hotelier Twerenbold hat aber auch Zeit eingeplant, um bekannte Hotels zu besichtigen und will in der Airbnb-Geburtsstätte San Francisco eine der Unterkünfte des Buchungsportals ausprobieren.

Den ersten Langstreckenflug mit seinen Kindern hat Andi Restle, der Geschäftsführer des Badeferienspezialisten ITS Coop Travel, geplant. Er wird mit seiner Familien in Kanada einen langjährigen Freund besuchen und anschliessend mit dem Wohnmobil quer durch das Land reisen. «Die klassischen Badeferien folgen dann im Herbst», so Restle.

Thomas Meier von Manta Reisen, dem Spezialisten für den Indischen Ozean und Tauchferien, erkundet dieses Jahr das Meer rund um die italienische Insel Sardinien. «Auf Sardinien sind die Strände teilweise wie im Indischen Ozean und tauchen kann man auch gut», sagt Meier. Zudem sei die Destination für die Kinder ideal und shoppen können man auch. (travelcontent.ch/mc)

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