Flughafen Zürich rechnet mit 1000 zusätzlichen Flügen rund ums WEF

Flughafen Zürich rechnet mit 1000 zusätzlichen Flügen rund ums WEF
In diesem Jahr wird wieder die «Air Force One» des US-Präsidenten am Flughafen Zürich landen. (Foto: X/@zrh_airport)

Zürich – Wegen des Weltwirtschaftsforums (WEF) nächste Woche in Davos rechnet der Flughafen Zürich mit rund 1000 zusätzlichen Flugbewegungen – vereinzelt auch nach 23.30 Uhr. Entlastung bringt dabei der Militärflugplatz Dübendorf.

Der Flugverkehr am Flughafen Zürich nimmt vor, während und nach der Konferenz zu: Neben Business-Jets und Staatsflugzeugen sind auch vermehrt politische und sicherheitsrelevante Helikopter im Einsatz, wie aus einer Medienmitteilung des Flughafens Zürich vom Dienstag hervorgeht.

Konkrete Angaben zu den WEF-Teilnehmenden, die via Zürich anreisen, macht der Flughafen keine. Bilder zeigen, dass bereits am Sonntagabend ein US-Militärtransporter am Flughafen Zürich landete. US-Präsident Donald Trump soll am WEF teilnehmen.

Flüge auch nach 23.30 Uhr möglich
Am Flughafen Zürich werden rund 1000 Zusatzflüge während des WEF erwartet. Das sind ähnlich viele wie in den vergangenen Jahren. Da viele Teilnehmende kurzfristig planen und die Zahl der verfügbaren Standplätze begrenzt ist, handle es sich bei den Angaben um eine Schätzung, betont der Flughafen. Vereinzelt könne es in dieser Zeit zu Flugbewegungen nach 23.30 Uhr kommen, heisst es.

In Zürich gilt eine Nachtflugsperre von 23.30 bis 6 Uhr. Die Zeit von 23 Uhr bis 23.30 Uhr ist jedoch ausschliesslich für verspätete Starts und Landungen vorgesehen. Ab 23.30 Uhr braucht es eine Ausnahmebewilligung.

Zusätzliche Standplätze in Dübendorf
Zur Entlastung des Flughafens Zürich werden auf dem Militärflugplatz Dübendorf 30 Standplätze für Businessflugzeuge angeboten, wie ein Armeesprecher auf Anfrage der Nachrichtenagentur Keystone-SDA mitteilte.

Zusammen mit dem militärischen Flugverkehr wird es demnach auch in Dübendorf mehr Flugbewegungen geben. Der genaue Umfang ist unklar, er hänge von der Auftragslage und vom Wetter ab, so der Armeesprecher. Er geht jedoch davon aus, dass sich der Mehrverkehr im ähnlichen Rahmen wie in den vergangenen Jahren bewegen wird.

Von Dübendorf aus gibt es laut dem Armeesprecher auch zivile Helikopter, die nach Davos fliegen. Die militärischen Helikopter fliegen hauptsächlich völkerrechtlich geschützte Personen vom Flughafen Zürich aus nach Davos. Weiter weist er darauf hin, dass der Flugplatz Dübendorf während des WEF ein Zollflugplatz sei, also eine Schengen-Aussengrenze, und daher entsprechend gesichert werden müsse. (awp/mc/ps)

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