Landis+Gyr steigert Umsatz im dritten Quartal deutlich
Cham – Der Stromzählerhersteller Landis+Gyr hat im dritten Quartal seines Geschäftsjahres 2025/26 den Umsatz klar gesteigert. Im Schlussquartal sollen die Geschäfte weiter anziehen. Die Guidance für das Gesamtjahr wurde daher bestätigt.
Der Umsatz der fortgeführten Geschäfte stieg in den Monaten Oktober bis Dezember 2025 um 39,0 Prozent auf 278,7 Millionen US-Dollar, wie das Unternehmen am Mittwochabend mitteilte. Die Vorjahreszahlen wurden um das verkaufte EMEA-Geschäft bereinigt. Dabei wuchs das Amerika-Geschäft im Vergleich zum Vorjahresquartal um deutliche 54 Prozent, während die Verkäufe in Asien insbesondere aufgrund des Timings von Projekten um knapp ein Viertel zurückgingen.
Die bereinigte Bruttogewinn-Marge verbesserte sich um 2,4 Prozentpunkte auf 33,2 Prozent. Als Erklärung führt das Unternehmen einen günstigen Produktmix und operative Hebelwirkung an.
Der Auftragseingang lag derweil mit 167,0 Millionen Dollar deutlich unter dem Vorjahreswert von 214,7 Millionen. Die «Sales-Pipeline» sei jedoch weiterhin stark, was sich im Book-to-Bill-Verhältnis für die Periode von 1.0x für das Segment Americas und von 0,9x für den Konzern widerspiegele.
Beschleunigung im Schlussquartal erwartet
Im laufenden Schlussquartal erwartet das Management laut Mitteilung ein «starkes Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr». Grund sei eine robuste Geschäftsdynamik.
Seinen Ausblick für das Gesamtjahr 2025/26 bestätigte das Management. Demnach soll der Umsatz bei den vorgeführten Geschäften zwischen 5 und 8 Prozent steigen. Die EBITDA-Marge wird zwischen 13,0 und 14,5 Prozent erwartet.
Ferner laufe der Verkauf des EMEA-Geschäfts planmässig. Der Abschluss wird für das zweite Kalenderquartal 2026 erwartet. Zudem liefen die Vorbereitungen für das Listing in den USA weiter. Eine Kotierung wird hier für das zweite Halbjahr 2026 in Aussicht gestellt. Dazu will das Management auch am 1. Juni einen Kapitalmarkttag in New York abhalten.
An der Kotierung an der Schweizer Börse will das Unternehmen festhalten, bekräftigte Firmenchef Peter Mainz in der Mitteilung. Im Rahmen des im November 2025 angekündigten Aktienrückkaufprogramms hat das Unternehmen den Angaben zufolge bisher rund 0,9 Prozent der Aktien zu einem durchschnittlichen Kurs von 53,08 Franken erworben. (awp/mc/ps)