Engadin Art Talks

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Otobong Nkanga (Bild: Engadin Art Talks, Moneycab)

Alle Fotos und Videoaufnahmen der 15-jährigen Jubiläumsausgabe der Engadin Art Talks sind nun online verfügbar. Die diesjährigen Beiträge erstreckten sich erneut über verschiedene Disziplinen, Generationen und Lebensrealitäten.

Zu den Teilnehmern gehörte Otobong Nkanga, die ihre Präsentation mit einer rituellen Geste zu Ehren des verstorbenen Koyo Kouoh eröffnete und Kunst als einen Raum der Verbindung über Zeit, Körper und Welten hinweg darstellte.

In einer tief bewegenden Sitzung berichtete der Immunologe und Holocaust-Überlebende Ivan Lefkovits von seinen Erfahrungen in Ravensbrück und Bergen-Belsen und beschrieb seine Geschichte als einen „Mosaikstein” innerhalb eines unfassbaren Ganzen.

Die Autorin Ece Temelkuran reflektierte anhand ihres Buches Nation of Strangers über Exil, zunehmenden Autoritarismus und die Erosion moralischer und emotionaler Vorstellungen von Heimat.

Engadin Art Talks bestrebt, diesen Austausch einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Das Online-Archiv, das mittlerweile mehr als ein Jahrzehnt interdisziplinärer Dialoge umfasst, ist auf der Website frei zugänglich und lädt Sie ein, die diesjährigen Veranstaltungen noch einmal anzusehen oder vergangene Ausgaben in Ihrem eigenen Tempo zu entdecken. (Engadin Art Talks/mc/hfu)


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