Kuros mit klarem Umsatzplus im ersten Quartal
Zürich – Das Biotechunternehmen Kuros hat den Umsatz im ersten Quartal erneut deutlich gesteigert. Dazu trug vor allem das Knochenersatzprodukt MagnetOs bei.
Zwischen Januar und März setzte Kuros 43,4 Millionen US-Dollar um und damit 51 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.
Erneut stellte das Schlüsselpräparat MagnetOs den Hauptteil der Einnahmen. Konkret spielte das Produkt 42,9 Millionen Dollar in die Kassen und damit ebenfalls 51 Prozent mehr als im Vorjahr.
Mit dem Umsatzwachstum im ersten Quartal ist Kuros auf gutem Weg, das eigene Ziel, 2026 ein Umsatzplus von mindestens 35 Prozent zu erreichen. CEO Chris Fair spricht in der Mitteilung denn auch von einem starken Start in das laufende Jahr. Die Nachfrage bleibe hoch, sowohl im Bereich Wirbelsäule als auch im wachsenden Geschäft mit Extremitäten-Produkten.
Den EBITDA beziffert Kuros auf 2,9 Millionen nach 2,0 Millionen im Vorjahreszeitraum. Der bereinigte EBITDA ohne die wiederkehrenden und einmaligen aktienbasierten Vergütungen und die entsprechenden Sozialabgaben belief sich auf insgesamt 5,7 Millionen US-Dollar, womit die entsprechende Marge bei 13,1 Prozent (VJ 11,6%) zu liegen kam.
Die liquiden Mittel gingen mit 15,7 Millionen etwas zurück verglichen mit dem Niveau zum Jahresende (Q4 2025: 19,8 Mio. USD). Kuros begründet dies mit Investitionen in die Diversifizierung und Optimierung der Produktionskapazitäten.
Der Blick in die Zukunft ist ebenfalls positiv, wenn auch das Unternehmen keine konkrete Prognose abgibt. Es gebe deutliche Fortschritte bei der globalen Produktionsausweitung. So werde der neue US-Hauptsitz und Produktionsstandort in Georgia wie geplant in der zweiten Jahreshälfte mit der Produktion starten und auch die Expansion in den Niederlanden sei auf Kurs. Entsprechend blicke Kuros zuversichtlich auf das zweite Quartal, heisst es. (awp/mc/ps)