PHOENIQS macht Apertus 1.5 verfügbar – souveräne KI-Agenten werden Realität
Pfäffikon SZ – Die Schweiz macht einen entscheidenden Schritt in Richtung digitaler Souveränität: Mit Apertus 1.5 veröffentlicht die Swiss AI Initiative von EPFL, ETH Zürich und CSCS ein vollständig offenes Schweizer Sprachmodell, das erstmals die Anforderungen moderner KI-Agenten erfüllt. PHOENIQS integriert Apertus 1.5 ab sofort in seine AI Model Service Plattform und macht das Modell für Unternehmen und Behörden produktiv nutzbar.
Bisher war man auf ausländische KI-Modelle angewiesen, trotz Schweizer Infrastruktur und Datenhaltung. Mit Apertus 1.5 ändert sich das: Das Modell wurde auf dem Supercomputer «Alps» in Lugano trainiert und unter der Apache-2.0-Lizenz veröffentlicht, inklusive offener Modellgewichte, Trainingsdaten und Quellcode. Damit entsteht erstmals eine durchgängig offene und kontrollierbare Grundlage für souveräne KI-Anwendungen in der Schweiz.
Apertus 1.5 bringt zentrale Funktionen für produktive KI-Agenten mit: ein Kontextfenster von 262’144 Tokens, native Tool-Integration sowie die Verarbeitung von Text, Bild und Audio. Unternehmen und Behörden können damit KI-Agenten entwickeln, die Informationen analysieren, Werkzeuge nutzen und Prozesse automatisieren, auf einer vollständig nach Schweizer Recht betriebenen Basis.
«Digitale Souveränität endete bisher dort, wo das KI-Modell selbst begann», sagt Thomas Taroni, Gründer und CEO von PHOENIQS. «Mit Apertus 1.5 steht erstmals ein Schweizer Modell zur Verfügung, das die Leistungsfähigkeit moderner Agentensysteme mit den Anforderungen an Datenschutz, Transparenz und Kontrolle verbindet.»
PHOENIQS betreibt Apertus 1.5 auf Schweizer Infrastruktur in Basel und Zürich. Die Plattform verbindet das Modell mit Zero-Retention-Verarbeitung, Confidential Computing und stellt es über eine OpenAI-kompatible API bereit. Dadurch lassen sich bestehende Anwendungen mit minimalem Aufwand auf eine souveräne Schweizer KI-Infrastruktur migrieren.
Besonders relevant ist die Lösung für stark regulierte Bereiche wie Finanzdienstleistungen, Gesundheitswesen, öffentliche Verwaltung oder kritische Infrastrukturen. Sie können erstmals KI-Agenten einsetzen, bei denen Modell, Daten, Werkzeuge und Infrastruktur vollständig unter Schweizer Kontrolle stehen. «Die Veröffentlichung von Apertus 1.5 schliesst eine entscheidende Lücke im Schweizer KI-Ökosystem», sagt Thomas Taroni weiter. «Damit wird aus dem Anspruch digitaler Souveränität eine praxistaugliche Realität.» (Phoeniqs/mc/hfu)
| Über PHOENIQS PHOENIQS mit Sitz in Pfäffikon SZ ist ein Schweizer Anbieter souveräner Cloud- und KI-Infrastruktur, der es Unternehmen ermöglicht, daten- und KI-gesteuerte Workloads unter vollständiger Kontrolle, mit hoher Sicherheit und unter Einhaltung gesetzlicher Vorschriften zu betreiben. Das Unternehmen kontrolliert den gesamten Technologie-Stack – von der Hardware über das Betriebssystem bis hin zur Cloud-Infrastruktur und den KI-Plattformen – und gewährleistet damit vollständige digitale Souveränität sowie Unabhängigkeit von extraterritorialen Rechtsvorschriften. PHOENIQS bedient Unternehmen und Organisationen des öffentlichen Sektors in ganz Europa in stark regulierten und sicherheitskritischen Umgebungen, darunter im Finanzwesen, Gesundheitswesen, in Forschung und öffentlicher Verwaltung. https://phoeniqs.com/ |