Gefühlte Teuerung bleibt tief – aber es droht ein Heizkostenschock

Gefühlte Teuerung bleibt tief – aber es droht ein Heizkostenschock
(Adobe Stock)

Zürich – Die «gefühlte Inflation» in der Schweiz verharrt auf tiefem Niveau. Im Juli lag sie bei 0,4 Prozent, wie der Vergleichsdienst Comparis und das KOF-Institut der ETH Zürich berechnet haben. Somit gab es keinen Unterschied zur «offiziellen» Inflation des Bundesamtes für Statistik.

Bei der gefühlten Inflation wird ausschliesslich die Preisentwicklung von regelmässig konsumierten Gütern wie zum Beispiel Lebensmittel, Medikamenten oder Kleidung betrachtet. Die Teuerungsrate wird damit um Mieten oder andere dauerhafte Güter bereinigt.

Allerdings könnte sich bald wieder eine Schere zwischen der offiziellen und der gefühlten Inflation auftun, wie es in einer Mitteilung vom Donnerstag heisst. Denn in Herbst drohe ein Heizkostenschock. Heizöl sei aktuell gut 30 Prozent teurer als vor einem Jahr. Dies könnte sich gemäss den Comparis-Experten in der kalten Jahreszeit auf die gefühlte Inflation auswirken. (awp/mc/ps)

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