Phoenix Mecano mit Umsatzplus im dritten Quartal – Gewinn unter Vorjahr

Phoenix Mecano mit Umsatzplus im dritten Quartal – Gewinn unter Vorjahr
Rochus Kobler, CEO Phoenix Mecano. (Foto: Phoenix Mecano)

Stein am Rhein – Phoenix Mecano hat im dritten Quartal den Umsatz sowie den Auftragseingang leicht gesteigert. Der Gewinn lag indes unter dem Vorjahreswert. Am Ausblick hält das Unternehmen fest.

Der Nettoumsatz stieg im dritten Quartal um 2,8 Prozent auf 193,7 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Der Auftragseingang stieg gleichzeitig um deutlichere 7,5 Prozent auf 204,8 Millionen Euro. Die Book-to-bill Ratio lag Ende September bei 1,0 nach 0,98 Ende Juni.

Beim Ergebnis sah die Entwicklung indes gemischter aus. Während der operative Gewinn (EBIT) um 12,2 Prozent auf 17,6 Millionen Euro anstieg und die entsprechende Marge sich auf 9,0 Prozent nach 8,2 Prozent im Vorjahr verbesserte, sank der Reingewinn um 10,3 Prozent auf 10,1 Millionen Euro.

Sparten gemischt
Die beiden Industriesparten Enclosure Systems und Industrial Components legten beim Umsatz zu. Beim Betriebsergebnis sah das Bild etwas anders aus. Während Industrial Components einen Sprung um 45,5 Prozent auf einen EBIT von 7,5 Millionen Euro machte, sank die Kennziffer bei Enclosure Systems um 3,1 Prozent auf 8,6 Millionen.

Die dritte Sparte, die DewertOkin Technology Group (DOT), hinkt weiter hinterher. Der Umsatz lag zwar nur um 0,9 Prozent unter dem Vorjahreswert, das Betriebsergebnis sackte allerdings um 14 Prozent auf noch 3,3 Millionen Euro ab. Die Sparte steht allerdings seit einiger Zeit auf dem Prüfstand, es laufen Restrukturierungen.

Kurzfristig bleibe das Umfeld für DOT herausfordernd, so Phoenix Mecano dazu. Die drohende Knappheit an Elektronikbauteilen sowie gestiegene Rohmaterialkosten erzeugten zusätzliche Herausforderungen auf der Beschaffungs- und Kostenseite. DOT konzentriere sich weiter auf die Umsetzung der Kosteninitiativen, um sich für den geplanten Teilbörsengang optimal aufzustellen. Verbesserungen würden bereits für 2027 erwartet.

Ausblick weiter vage
Beim Ausblick bleibt das Unternehmen vage und hält an der Formulierung von Ende des ersten Halbjahres fest. Der gute Auftragseingang bilde eine «solide Grundlage» für weiteres Wachstum im vierten Quartal. Für das Gesamtjahr 2026 wird entsprechend weiter eine Steigerung des Betriebsergebnisses erwartet. (awp/mc/pg)

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