29. Juli: Internationaler Tag des Tigers

Sibirischer Tiger in englischem Zoo

Sibirischer Tiger in englischem Zoo (© David Lawson / WWF-UK).

Zürich – Am heutigen Freitag, 29. Juli ist der Internationale Tag des Tigers. Dazu gibt es einerseits gute Nachrichten zu vermelden. So hat in den letzten fünf Jahren die Zahl der wild lebenden Tiger auf dem indischen Subkontinent um einen Fünftel auf heute 1‘706 Tiger zugenommen. Dies zeigt eine soeben publizierte Studie, die vom indischen Umwelt- und Forstministerium in Neu-Delhi unter Mitwirkung des WWF veröffentlicht wurde.

Auf der Insel Sumatra gibt es noch ca. 400 Tiger. Die Indonesierin Karmila “Mila“ Parakkasi gibt uns einen Einblick in ihre Arbeit. Sie ist die einzige Frau in einem Männerteam und koordiniert das WWF Tiger Survey Team, welches neben Monitoring mit Kamerafallen und Spurenlesern auch Massnahmen gegen Wilderei und Aufklärungsarbeit durchführt. Tiger-Freunde aus alle Welt können Mila, die nach Abschluss ihres Studiums 2008 zum WWF Tiger-Team kam, auf Twitter folgen oder mehr über ihre Arbeit im Video lernen.

Weltweit nur noch 3200 Exemplare
Von der geschmeidigen und scheuen Raubkatze – dem Tiger – leben heute weltweit nur noch 3‘200 Exemplare. Sie kommen nur noch in 13 Ländern vor. Die Wilderei und die Zersiedlung ihres Lebensraums durch die Industrie und die Landwirtschaft üben grossen Druck auf ihre Bestände aus. Der WWF gibt seine Arbeit zur Rettung der Raubkatze nicht auf: Bis im Jahr 2022 will er die Zahl der Tiger verdoppeln. (WWEF/mc/ps)

Dokumentations-Film zu Milas Arbeit und dem Tiger Survey Team:

Animation “Milas Story»:

Kamerafalle „Drei Junge Tiger beim Spielen auf youtube:

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