Arthur D. Little: Wasserknappheit trifft deutsche Unternehmen im Ausland

Mineralwasser
Mineralwasser macht alleine 22% der Importsteigerung von Nahrungs- und Genussmitteln seit 1990 aus. (Foto: Sigird Rossmann/pixelio.de)

Düsseldorf – Viele grössere deutsche Unternehmen verfügen über Standorte in Übersee. In Deutschland ist Wasserknappheit kein Thema, umso mehr jedoch in den emerging markets. Dort gerät der schnell zunehmende Wassermangel vor allem bei den wasserintensiven Branchen in den Fokus.

Die Landwirtschaft konkurriert dort mit Pharmafirmen oder mit Lebensmittelkonzernen, die Wasser als Nahrungsmittel benötigen. Die Chemie-, Bergbau- und Energiebranche nutzt Wasser für ihre Prozesse, zum Kühlen, reinigen und zur Stromgeneration.

Ausreichend und technisch zugängliches Süsswasser in den meisten Teilen der Welt
Laut der OECD und dem Internationalen Wassermanagement Institut wird sich der Wasserverbrauch in den Branchen abseits der Landwirtschaft bis 2050 verdoppeln, vor allem in den emerging markets. Zum einen fördert dies die Konkurrenz zwischen den Branchen. Zusätzlich wird der Bevölkerungsanstieg zu Mehrverbrauch in der Landwirtschaft führen. De facto existiert aber ausreichend und technisch zugängliches Süßwasser in den meisten Teilen der Welt, so dass es auf eine Frage der effizienteren Nutzung und einer «gerechteren» Verteilung hinausläuft. Die Unternehmensberatung Arthur D. Little beschreibt in ihrer neuen Publikation «Putting water in the mainstream of your business strategy» wie Unternehmen die Wasserproblematik systematisch und effektiv angehen könnten.

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