AXA-Studie zum Klimawandel: Innovative Lösungen sind gefordert

Dürre

Zürich – Die AXA Gruppe hat über 13’000 Personen in 13 Ländern auf drei Kontinenten zum Klimawandel und dessen Auswirkungen befragt. Dabei waren 82 Prozent der weltweit befragten Personen überzeugt, dass das menschliche Handeln Ursache für die Klimaveränderung ist. 88 Prozent glauben aber auch an innovative Lösungen und sehen zu 92 Prozent die Industrieländer in der Pflicht, diese umzusetzen. 57 Prozent der Befragten erwarten auch aktive Handlungen der Versicherungen gegen den Klimawandel. In der Schweiz setzt die AXA Winterthur bereits seit 2008 konkrete Massnahmen zum Klimaschutz um.

Glauben in den USA nur gerade 42 Prozent der Befragten an einen menschlichen Einfluss auf die Klimaveränderung, so sind in Gebieten welche von Naturkatastrophen besonders bedroht sind (Hongkong, Indonesien und Mexiko) über 90 Prozent von der Ursache «Mensch» überzeugt. In der Schweiz glauben 81 Prozent, weltweit 82 Prozent der Befragten an den menschlichen Einfluss auf die Klimaveränderungen

Grosse Zuversicht bei der Bekämpfung des Klimawandels
Obwohl allgemein eine grosse Besorgnis über mögliche Auswirkungen des Klimawandels herrscht (zu 81 Prozent), sind auch 88 Prozent aller Befragten davon überzeugt, dass innovative Lösungen gefunden und die Konsequenzen des Klimawandels eingegrenzt werden können. Gemäss 92 Prozent der Befragten liege es aber vor allem an den Ländern in Europa und Nordamerika sowie an der Industrie und dem Handel, die Risiken des Klimawandels zu reduzieren. Etwas weniger sehen die Befragten die Verantwortung bei den Bürgern selbst (83 %), den Entwicklungsländern (79 %) und den Nichtregierungsorganisationen (78 %).

Mitwirkung der Versicherungen an kollektiven Lösungen
Auch Versicherungen sollen und können eine aktive Rolle im Kampf gegen die Auswirkungen des Klimawandels übernehmen. Davon sind rund 57 Prozent der Befragten überzeugt. Grosse Hoffnungen in die Versicherungen haben vor allem Länder, in denen auch die Besorgnis um die Auswirkungen am grössten ist, das heisst in der Türkei (75 %), Mexiko (71 %) und Indonesien (67 %). Weniger an eine aktive Hilfeleistung der Versicherungen glauben hingegen die Einwohner in der Schweiz (47%) und in Frankreich (43%).

Beitrag der AXA Winterthur zum Klimaschutz
Seit 2008 bildet der Klimaschutz neben der nachhaltigen Ressourcennutzung einen Schwerpunkt in der Umweltstrategie der AXA Winterthur. Das Unternehmen will in den Bereichen Energie, CO2, Papier und Wasser die Umweltbelastungen stark reduzieren. Die Reduktion des CO2-Ausstosses im Bereich Mobilität steht dabei im Mittelpunkt. So sind alle Mitarbeitenden aufgefordert für Geschäftsreisen die öffentlichen Verkehrsmittel oder Mobility-Fahrzeuge anstelle des eigenen Autos zu benutzen. Zur Verminderung von Fernreisen wurden Videokonferenzräume eingerichtet. Allein durch diese Massnahme können jährlich mehr als 500 Geschäftsreisen mit dem Flugzeug eingespart und der CO2-Ausstoss um rund 200 Tonnen reduziert werden. Die Nachhaltigkeit hat je länger je mehr auch Einfluss auf die Gestaltung der Produkt- und Dienstleistungspalette der AXA Winterthur. So erhalten Kunden, die CO2-arme Autos fahren, eine Prämienreduktion von bis zu 20 Prozent.

Im Bereich Energie zog die AXA Winterthur 2009 Konsequenzen: Seit da deckt sie ihren Strombedarf zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie. Einen Grossteil aus der Schweizer Wasserkraft, weitere Teile aus dem Schweizer Windkraftwerk Mont-Crosin im Berner Jura sowie aus der hauseigenen Photovoltaik-Anlage. Diese wurde Anfang dieses Jahres in Betrieb genommen und ist auf eine durchschnittliche Jahresproduktion von 50’000 Kilowattstunden ausgelegt. Bereits 2007 hat sich die AXA Winterthur gegenüber Bund und Kantonen im Rahmen des Energie-Modells Zürich zu einer kontinuierlichen Steigerung ihrer Energie-Effizienz verpflichtet. Zudem zahlt sie 100 Prozent der vom Bund zurückerstatteten Gelder aus der CO2-Abgabe in die Klimastiftung Schweiz zur Unterstützung von Klimaschutzprojekten der Schweizer KMU. (AXA/mc/pg)

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