«Axpo soll AKW-Neubaugesuche zurückziehen»

Allianz "Nein zu neuen AKW"

Zürich – Die Allianz «Nein zu neuen AKW» nimmt zur Kenntnis, dass die neue Energiestrategie der Axpo keine weiteren AKW vorsieht. Will die Axpo wirklich glaubhaft sein, muss sie die sistierten AKW-Neubaugesuche nun definitiv zurückziehen. Die Allianz ist gespannt, ob die Axpo dies an der heutigen Pressekonferenz auch tut.

In einer Medienmitteilung hat die Axpo heute die Bilanz zum Geschäftsjahr 2011 präsentiert und die Ausrichtung ihrer neuen Energiestrategie umrissen. Die Allianz «Nein zu neuen AKW» nimmt zur Kenntnis, dass diese keine neuen AKW vorsieht. Was der «Plan B» der Axpo vermissen lässt, ist der Wille, die Energiewende in der Schweiz entschieden voranzutreiben. Einheimische erneuerbare Energien schaffen Wertschöpfung und Arbeitsplätze vor Ort und tragen längerfristig zur Versorgungssicherheit der Schweiz bei. Im Rahmen der Planung der Energiestrategie 2050 des Bundesrates bietet sich der Stromwirtschaft die Gelegenheit dazu.

Neubaugesuche zurückziehen

Die Allianz «Nein zu neuen AKW» erwartet von der Axpo, dass sie nun die sistierten Neubaugesuche für AKW in der Schweiz zurückzieht. Nur dann wirkt ihr Bestreben, eine Energieversorgung ohne neue AKW sicherzustellen, glaubhaft. Damit sind die Probleme der Atomkraft allerdings noch nicht vom Tisch. Die laufenden AKW produzieren weiterhin Atommüll, die Endlagerung ist nach wie vor nicht gelöst. Noch bedenklicher ist, dass alte Risikoreaktoren wie z.B. jene am Standort Beznau immer noch am Netz sind. Politik und Gesellschaft sind weiterhin gefordert, ihre Stimme gegen die Atomkraft und für die Energiewende zu erheben. (Allianz Nein zu neuen AKW/mc/ps)

Über die Allianz «Nein zu neuen AKW»

Die Allianz «Nein zu neuen AKW» setzt auf die Zukunft und damit auf die umwelt- und sozialverträgliche Nutzung neuer erneuerbarer Energien und auf Stromeffizienz. Sie setzt sich gegen den Bau neuer AKW und für den raschen Ausstieg in der Schweiz ein. Weitergehende Informationen zur Allianz «Nein zu neuen AKW» und zu Risiken und Gefahren der Atomenergie finden Sie auf der Website www.nein-zu-neuen-akw.ch.

Greenpeace

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