C2NM: Staatskrise – und jetzt?

Inflation

(apops – Fotolia.com)

Zürich – In den letzten Jahren ist es in einer zunehmenden Anzahl von Ländern zu politischen Krisen, inneren Unruhen oder sogar zu Kriegen gekommen. Berühmte Beispiele, die fast täglich durch die Presse gehen, sind Länder im Mittleren Osten, Nordafrika und jetzt sogar in Osteuropa. Die Auswirkungen spüren alle internationalen Unternehmen sofort und direkt.

Staatskrisen sind gerade für internationale KMUs eine große Herausforderung. Mit dem Zusammenbruch der staatlichen Infrastruktur löst sich die gesamte Geschäftsgrundlage oftmals in Luft auf. Im Einzelnen kann dies dazu führen, dass der konsularische Schutz des Heimatlandes und Versicherungsdeckungen wegfallen, bilaterale Verträge nicht mehr durchsetzbar sind (Beispiel: Freihandelsabkommen), wertvolles Firmenvermögen durch Konfiszierung oder Zerstörung verloren geht, Lieferketten auseinander brechen oder entgangene Gewinne und Umsätze zu verkraften sind.

Ketchup-Flaschen-Effekt
Es gibt kein Muster für die Entstehung und Entwicklung von Krisen. Sie kommen plötzlich oder kündigen sich langfristig an. In den meisten Fällen reagieren Unternehmen jedoch zu spät, wie der sogenannte Ketchup-Flachen-Effekt zeigt. Am Anfang einer Krise passiert – viel „schütteln“ – zuerst einmal überraschend wenig. Sobald sich die meisten Marktteilnehmer bereits wieder in Sicherheit wiegen und hoffen, dass es nicht so schlimm wird wie erwartet, eskaliert die Situation (und der ganze Flascheninhalt kommt heraus).

Was tun? – Krisenprävention
Voraussetzung für eine effektive Krisenprävention ist der Erhalt der Entscheidungsfähigkeit. Dies setzt voraus, dass die jeweiligen Entscheidungsträger die richtigen Informationen in ausreichender Qualität zum richtigen Zeitpunkt erhalten. Viele Unternehmen orientieren sich an den Berichten ihrer Mitarbeiter vor Ort sowie an den Reisehinweisen von Versicherungen und Behörden (Bsp. Außenministerium). Dies genügt meistens nicht. Gerade letztere sind keine Frühwarnindikatoren. Eine Reisewarnung kommt erst, wenn die Krise bereits ausgebrochen ist. Dann ist es jedoch meistens bereits zu spät. Darüber hinaus geben sie keine Auskunft über Naturkatastrophen oder Epidemien.

C2NM Lösung 1 – Executive Market Briefings
Die Executive Market Briefings sind Workshops, in denen die verantwortlichen Manager umfassend über die Situation im Zielmarkt informiert werden (Beispiele: Kultur, Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Gesellschaft, Geographie, Risiken und Informationen zur eigenen Branche im gewünschten Zielland), um sich eine professionelle Entscheidungsgrundlage über einzelne Auslandsmärkte zu erarbeiten. Dies beinhaltet auch die Entwicklung von Handlungsalternativen. Executive Market Briefings werden darüber hinaus auch in der Markterschliessung und der Reisevorbereitung eingesetzt.

C2NM Lösung 2 – International Market Monitor
Parallel dazu haben die Kunden der C2NM Zugriff auf den IMM. Der International Market Monitor informiert laufend über die aktuelle Situation im Zielland und kann dabei auch als eine Art Frühwarnsystem eingesetzt werden. Die Daten und Auswertungsinstrumente sind online erhältlich, sodass sie jederzeit überall verfügbar sind. (C2NM/mc/hfu)

C2NM – das Unternehmen
Die C2NM ist ein führendes Beratungs-, Trainings- und IT-Entwicklungsunternehmen, welches sich auf Lösungen im Bereich des internationalen und interkulturellen Managements spezialisiert hat. Mit mehr als zwanzig Jahren Erfahrung helfen wir KMUs, multinationalen Unternehmen sowie Behörden und gemeinnützigen Organisationen bei allen internationalen und interkulturellen Fragestellungen. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen wird es auch Ihnen gelingen, mehr neue Kunden in mehr neuen Auslandsmärkten mit weniger Ressourcen und Risiken in kürzerer Zeit zu gewinnen. Entwickeln Sie Internationalisierung zu Ihrem Wettbewerbsvorteil. Wir helfen Ihnen dabei.

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