Eigentumswohnungen im vierten Quartal erneut teurer geworden

Eigentumswohnungen im vierten Quartal erneut teurer geworden
(Foto: Unsplash)

Zürich – In der Schweiz haben sich Eigentumswohnungen im vierten Quartal 2025 erneut leicht verteuert. Demgegenüber entwickelten sich die Preise für Einfamilienhäuser verglichen mit dem Vorquartal insgesamt nahezu stabil, wie vom Beratungsunternehmen Fahrländer Partner Raumentwicklung (FPRE) veröffentlichte Daten zeigen.

In den Monaten Oktober bis Dezember sind die Preise für Eigentumswohnungen gegenüber dem dritten Quartal insgesamt um 0,5 Prozent angestiegen, wie FPRE am Mittwoch mitteilte. Dabei zogen die Preise im unteren Segment um 1,0 Prozent an, im mittleren um 0,5 Prozent und im gehobenen um 0,3 Prozent.

Die Preise für Einfamilienhäuser gingen derweil zum Vorquartal um 0,1 Prozent minim zurück. Im unteren und mittleren Segment gaben die Preise um 1,0 bzw. um 0,5 Prozent nach, wogegen das obere Segment einen Anstieg um 0,4 Prozent verzeichnete.

Wohnungen legen zum Vorjahr stärker zu
Über das gesamte Jahr 2025 gesehen kletterten die Preise für Einfamilienhäuser um 3,0 Prozent hoch. Bei den Wohnungen war die Zunahmen mit einem Plus von 5,6 Prozent deutlicher.

Hier gab es jedoch regionale Unterschiede. Im mittleren Segment stiegen die Preise auf Jahressicht etwa in den Regionen Zürich, Jura, Alpenraum und Mittelland, wogegen die Ostschweiz, die Genferseeregion, die Südschweiz und die Region Basel rückläufige Preise verzeichneten.

Preise zeigen 2026 weiter nach oben
FPRE geht für 2026 von weiter steigenden Eigenheimpreisen aus. Die Nachfrage dürfte hoch bleiben, während die Bautätigkeit weiterhin nicht Schritt halten könne, so die Erwartung. Das Beratungsunternehmen rechnet indes insbesondere bei den Einfamilienhäusern mit regionalen Abweichungen.

So dürfte in stark nachgefragten Regionen wie den Agglomerationen Zürichs oder dem Genferseegebiet das Ungleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage weiterhin zu Preissteigerungen führen. In peripheren oder weniger zentralen Regionen könnte die Preisentwicklung hingegen stabiler bleiben. (awp/mc/pg)

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