EPFL-Spinoff Embion revolutioniert Upcycling von Biomasse

Wissenschaft
(Photo by Louis Reed on Unsplash)

Ecublens – Embion Technolgies, Hardtech-Innovator im Bereich pflanzlicher, bioaktiver Nährstoffe für die Ernährung der Zukunft, führt das aus Biertreber hergestellte Prembion ein. Es ist das erste mit der neuartigen Plattformtechnologie von Embion hergestellte, patentierte Produkt mit komplexen präbiotischen Eigenschaften für Tierernährung.

Das Spinoff der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Lausanne (EPFL) beschleunigt die Ernährungsinnovation hin zu mehr Funktionalität und attraktiven Konditionen und verkürzt die Zeit von der Entdeckung bis zur kommerziellen Produktion um bis zu 80%. Aktuell finden Markteinführungstests mit weltweit führenden Unternehmen aus dem Lebensmittel-, Futtermittel- und Getränkesektor statt.

Embion bietet Zugang zu einer proprietären Plattformtechnologie, die das Upcycling von Biomasse revolutioniert und Abfall durch Biokatalyseprozesse reduziert. Die Erfindung wurde erstmals zur Entwicklung neuartiger bioaktiver Stoffe zur gesunden Ernährung von Mikroorganismen im Körper von Menschen und Tieren eingesetzt. Das Ergebnis ist die aus Biertreber hergestellte, patentierte Lösung Prembion.

Wachsende Nachfrage nach antibiotikafreier Landwirtschaft
„Produkte wie Prembion mit ihrem einzigartigen Fingerabdruck sind die Zukunft im vielversprechenden Markt für präbiotische Stoffe zur Modulation von Mikroorganismen. Sie sind die Lösung für die wachsende Nachfrage der antibiotikafreien Landwirtschaft gegen antimikrobielle Resistenz. Die Plattformtechnologie von Embion beschleunigt die für den Aufbau dieses Marktes unerlässlichen Innovationen,“ sagt Georgios Savoglidis, Mitbegründer und CEO von Embion. Savoglidis und sein Team blicken auf erfolgreiche Labortests an 20 Rohstoffen, die 80 neue komplexe bioaktive Stoffe generiert haben und die für eine sofortige Kommerzialisierung bereitstehen.

„Es war ein bewusster Entscheid, die Technologie von Grund auf zu entwickeln, um langjährig existierende Engpässe zu überwinden. Die Plattformtechnologie hat das Potenzial, neue Wege über den Ernährungssektor hinaus aufzuzeigen“, fasst Professor Paul J. Dyson, Beiratsmitglied von Embion Technologies S.A. und Professor für Chemie an der EPFL, zusammen. Dyson betreute die technologische Erfindung seit Anbeginn, als das Projekt vom Schweizerischen Nationalfonds gefördert wurde. (Embion/mc)

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