Funders.ch fördert Crowdsupporting für Corona-Betroffene

Funders.ch fördert Crowdsupporting für Corona-Betroffene

Luzern – Funders.ch, die Crowdfunding-Plattform der Luzerner, Nidwaldner, Obwaldner und Berner Kantonalbank, hat für von der Coronakrise wirtschaftlich betroffene Menschen und Unternehmen eine separate Projektseite eingerichtet. Sie heisst «Corona – Funders helfen» und erleichtert für diese Betroffenen den Zugang zu Crowdsupporting: So hat Funders.ch die Hürden zur Einreichung eines Projekts gesenkt, setzt das «Alles-oder-Nichts-Prinzip» ausser Kraft und verzichtet auf die sonst übliche Plattformgebühr von 5 Prozent. Die Corona-Hilfsaktion von funders.ch ist vorderhand bis 31. Mai 2020 gültig.

«Die aktuelle Situation rund um das Coronavirus führt viele Betriebe – insbesondere Kleinstbetriebe und Freischaffende – in eine finanzielle Notlage. Um diese Firmen und Personen pragmatisch unterstützen zu können, haben wir auf funders.ch für diese Betroffenen eine separate Projektseite eingerichtet. Wir sind überzeugt, dass Crowdsupporting in vielen Fällen eine Lösung sein kann», begründet Daniel Lütolf, Leiter Vertrieb Funders.ch bei der Luzerner Kantonalbank (LUKB), die vorderhand bis Ende Mai 2020 dauernde Hilfsaktion.

Nachweis von Liquiditätsproblemen verlangt
Die neue Seite «Corona – Funders helfen» richtet sich an Kleingewerbler, Freischaffende, Einzelunternehmer, Veranstalter, Musiker, Gastrounternehmen und Vertreter der Kreativwirtschaft, jedoch nicht an Privatpersonen. Die Betroffenen müssen einerseits nachweisen, dass sie aufgrund der Coronakrise mit fehlender Liquidität kämpfen und anderseits eine aussagekräftige Beschreibung ihres Projekts einreichen. Wie auch sonst entscheidet das Funders-Team, ob ein Projekt auf die Plattform aufgeschaltet wird oder nicht.

Vereinfachte und kostengünstigere Bedingungen
Für die von der Coronakrise wirtschaftlich Betroffenen gelten vereinfachte und kostengünstigere Rahmenbedingungen: So verzichtet Funders.ch auf die sonst übliche Plattformgebühr von 5 Prozent. (die 2 Prozent Transaktionskosten fallen nach wie vor an). Weiter müssen Projektstarter nicht mehr zwingend Gegenleistungen anbieten und erhalten das von der Crowd zugesicherte Geld auch dann, wenn das angestrebte Fundingziel nicht erreicht wurde (Verzicht auf das «Alles-oder-nichts-Prinzip»). Sonst gelten grundsätzlich die bestehenden Richtlinien von Funders.

Hier können Projekte ab sofort eingereicht und unterstützt werden.

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