Greenpeace ersucht Roger Federer um Unterstützung

Greenpeace-Kampagne Tennis

«Detox!»-Kampagne von Greenpeace.

Zürich – Noch «mehr Engagement» für noch «mehr Wirkung»: Der Schweizer Weltklasse-Tennisspieler Roger Federer inspiriert mit seiner Leadership sowie dem obigen Motto seiner Roger Federer Foundation weltweit Millionen von Menschen.

Nach der vorgestrigen Veröffentlichung einer Greenpeace-Studie über die Wasserverschmutzung in Asien durch Zulieferer globaler Sport- und Trendbekleidungsfirmen – inklusive Nike – bittet Greenpeace jetzt Roger Federer  in einem Brief um Hilfe und appelliert an seine Leadership: Federer soll seine Strahlkraft auf seinen Grosssponsor Nike wirken lassen. Der Sportkonzern kann zusammen mit seinen Herstellern dafür sorgen, dass die Wasserverschmutzung aufhört. «Detox»: Auch die Öffentlichkeit kann sich für sauberes Wasser engagieren.

Nike-Zulieferer verschmutzen Flüsse in Asien
Der am Mittwoch in Peking veröffentlichte Report «Schmutzige Wäsche» zeigt, wie Zulieferer für Nike, Adidas, Puma und Co. in China und anderen asiatischen Ländern die Flüsse verschmutzen. Das hat schlimme Folgen für die Umwelt und die Bevölkerung, die das belastete Wasser aus den Flüssen trinken und im Alltag verwenden muss. «Mit dem Schreiben an Roger Federer will Greenpeace den Schweizer Champion darauf aufmerksam machen, dass es auch einen ‚Match for Asia’ zu spielen gibt, bei dem sein Ausrüster Nike eine möglicherweise matchentscheidende Rolle inne hat: Neuste Greenpeace-Analysen belegen nämlich, dass Nike Sportbekleidung bezieht, die von einem ihrer Zulieferer hergestellt werden, der die Umwelt verschmutzt», sagt Matthias Wüthrich, Leiter der Chemiekampagne bei Greenpeace Schweiz.

Forderungen an Adresse Nikes
Der Sportgigant Nike kann aufgrund seiner Markt-Stärke mit einem besseren «Supply Chain Management» und einer «Null Emission»-Policy dafür sorgen, dass die Wasserverschmutzung durch seine Herstellerfirmen in Asien aufhört. Der Kleider-Champion soll seine Produkte und Zuliefererkette reinigen und durchsetzen, dass die Produzenten auf Schadstoffe verzichten. Dabei soll Nike diesen helfen, sich zu verbessern. Als Sport-Champion ist Roger Federer für Nike sehr viel Geld wert. Dank seiner Strahlkraft und seines Einflusses auf Nike kommt ihm daher auch bei der Lösung des Umweltproblems in Asien eine Champion-Rolle zu, indem er von seinem Ausrüster und Sponsor ein ähnliches Level an Leadership einfordern kann wie er es für Nike seit Jahren zeigt.

«Detox!»: Auch die Roger Federer-Fans und Nike-Liebhaber können sich auf der Greenpeace-Homepage für sauberes Wasser engagieren. (Greenpeace/mc/ps)

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