Hobbykünstler begeistern mit Recyclingkunst

IGORA
Das Echo auf den 20. nationalen Kreativ-Wettbewerb „Recyclingkunst aus Metallverpackungen“ war grösser als je zuvor. (Foto: PPR/Nick Soland)

Thalwil – 223 Recycling-Kunstwerke zum Thema „Bauernhof“ gingen zum diesjährigen 20. nationalen Kreativwettbewerb Recyclingkunst aus Metallverpackungen ein. Mitgemacht haben grosse und kleine Hobbykünstler aus der ganzen Schweiz: zahlreiche Kinder, Jugendliche, Schulklassen und Kreativgruppen. Zur Preisverleihung in Knies Kinderzoo begrüsste der Jurypräsident Franco Knie mehrere Hundert Besucher und beglückwünschte die 37 Gewinner: 29 davon Kinder und Jugendliche.

Alltagsverpackungen aus Metall, wie Getränkedosen, Senftuben, Tierfutterschalen, Kaffeekapseln aus Aluminium sowie Konservendosen und weitere Verpackungen aus Stahlblech, eignen sich hervorragend zum Sammeln und Recyceln. 25’600 Tonnen gehen jährlich bei uns in die Metallsammlung. Darüber hinaus inspiriert das Material kreative Köpfe. Am nationalen Wettbewerb Recyclingkunst aus Metallverpackungen messen sich alljährlich begeisterte Hobbykünstler im schöpferischen Gestalten von tollen Kunstwerken, dieses Jahr zum Thema „Bauernhof“.

Vom Pferdepflug zum Buureporsche
Unter den bunten Sujets sind etwa der „Pferdepflug“, der „Hühner Stall“, der „Motormäher“, „s’Hoflädeli“, „Üsi Liblingsgeiss“, der „Wander-Hirte“, der „Buureporsche“ und der “Heu-Erntetransporter“. Ein buntes Repertoire an Ideen, Farben, Formen und gestalterischem Geschick und Flair. An der von allen Fans besuchten Preisverleihung in Knies Kinderzoo lobten Jurypräsident Franco Knie und IGORA-Geschäftsführer Markus Tavernier vor allem das Engagement der Lehrpersonen, die immer wieder aufs Neue Kinder und Jugendliche zum kreativen Gestalten mit Metall anleiten.

Der Wettbewerb wird jeweils von der IGORA-Genossenschaft und von Ferro Recycling durchgeführt. Je eingegangene Wettbewerbsarbeit spenden die beiden Recyclingorganisationen 50 Franken an die Behindertenorganisation Pro Infirmis. Markus Tavernier konnte am Recyclingkunstfest der Direktorin von Pro Infirmis, Felicitas Huggenberger, einen Check von 11’500 Franken übergeben. Mit dieser Geste wird die Kreativität der Hobbykünstler zusätzlich mit dem sozialen Engagement der Veranstalter ergänzt und alle Wettbewerbsteilnehmer werden indirekt zu Spendern an Pro Infirmis. (mc/pg)

IGORA
Ferro Recycling

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.