«James Webb»-Teleskop entdeckt früheste bekannte Galaxie

«James Webb»-Teleskop entdeckt früheste bekannte Galaxie
Das James Webb-Teleskop im Labor im kalifornischen Redondo Beach.

Die internationale Forschungsgemeinschaft hatte neue Rekorde angekündigt, nun liefert das «James Webb»-Weltraumteleskop: Offenbar wurde das am weitesten entfernte Sternenlicht eingefangen – von einer Galaxie nah am Urknall.

Astronomen rund um den Globus erhoffen sich vom «James Webb»-Weltraumteleskop Einblicke in die Tiefen des Alls, die vorher nicht möglich gewesen wären. Eine der Missionen des Zehn-Milliarden-Dollar-Instruments: Das Teleskop soll nach Spuren aus der frühen Zeit des Universums forschen – also möglichst nah an den Urknall vor rund 13,8 Milliarden Jahren heranreichen. Offenbar ist es nun, wenige Tage, nachdem die ersten Bilder des Observatoriums veröffentlicht wurden, bereits fündig geworden.

Laut den Daten könnte das «James Webb» eine 13,5 Milliarden Jahre alte Galaxie entdeckt haben – und damit das älteste und am weitesten entfernte jemals beobachtete Sternsystem. Die GLASS-z13 genannte Galaxie sei rund 300 Millionen Jahre nach dem Urknall entstanden, sagte Rohan Naidu vom Zentrum für Astrophysik der US-Eliteuniversität Harvard am Mittwoch. »Wir sehen potenziell das am weitesten entfernte Sternenlicht, das irgendjemand jemals gesehen hat.«

Die Auswertung wurde zwar bereits bei einem Fachmagazin eingereicht, allerdings bisher noch nicht von anderen Wissenschaftlern unabhängig überprüft.

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