Klimastiftung Schweiz fördert mehr Innovationen als je zuvor

Klimastiftung Schweiz
Die Klimastiftung Schweiz unterstützt die Entwicklung eines neuartigen Solar-Luftkollektors, der Industrie- und Landwirtschaftsgebäude heizt oder Rohstoffe und Bauwerke trocknet. (Foto: Klimastiftung Schweiz)

Zürich – Im ersten Halbjahr 2017 vergibt die Klimastiftung Schweiz 1.1 Millionen Franken an acht kleine und mittlere Unternehmen (KMU), die klimafreundliche Produkte und Ideen entwickeln. Damit verzeichnet die neunjährige Stiftung einen neuen Höchststand bei der halbjährlichen Förderung von Innovationen.

Wenn Dachziegel mit Kleinstkraftwerken für Wind- und Sonnenenergie ersetzt werden und wenn Kohlenstoff aus pflanzlichen Abfällen in den Boden gebracht werden kann, statt als CO2 in die Luft zu entweichen, dann kommen die Schweiz und Liechtenstein ihren Klimazielen entscheidende Schritte näher.

Die Klimastiftung Schweiz hat am 15. Mai die Unterstützung von acht innovativen Klimaschutz-Projekten von Schweizer und Liechtensteiner KMU beschlossen. Das sind so viele wie noch nie seit der Gründung der Stiftung im Jahr 2008. «Die Dringlichkeit des Klimaschutzes führt dazu, dass bestehende Märkte für klimafreundliche Produkte und Konzepte weiter wachsen und neue entstehen», erklärt Gabriele Burn, Präsidentin der Stiftung. «Einheimische KMU sollen diese Chance nutzen können. Davon profitieren sowohl der Klimaschutz als auch der Wirtschaftsstandort.»

Von der Wirtschaft für die Wirtschaft
Die Klimastiftung Schweiz ist eine freiwillige Initiative von der Wirtschaft für die Wirtschaft. 27 renommierte Dienstleister wie Banken, Versicherungen und Beratungsfirmen spenden der Stiftung Geld, das an KMU vergeben wird. Dieses Jahr kann die Klimastiftung Schweiz über drei Millionen Franken vergeben. Gefördert werden KMU in der Schweiz und in Liechtenstein, die im eigenen Betreib Energie sparen oder innovative Produkte für den Klimaschutz entwickeln. Ebenfalls unterstützt die Klimastiftung Schweiz KMU, die mit den Energieagenturen EnAW und act eine freiwillige Zielvereinbarung zum Energiesparen eingehen.

Seit der Gründung 2008 hat die Stiftung rund 1300 KMU mit 16 Millionen Franken unterstützt. Für kleinere Energiespar-Projekte können KMU direkt auf der Website Anträge stellen. Beiträge von bis zu 20’000 Franken werden laufend gesprochen. Grosse Energiesparprojekte und Innovationen werden halbjährlich vom Stiftungsrat bewilligt. Im ersten Halbjahr 2017 wurden dabei so viele Anträge für Innovationsprojekte bewilligt wie noch in keinem Halbjahr zuvor. (mc/pg)

Über die Klimastiftung Schweiz
Klima schützen. KMU stärken. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung 2008 rund 1300 KMU in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mit 16 Millionen Franken unterstützt.

Die Klimastiftung Schweiz wurde als gemeinnützige, unabhängige Stiftung gegründet. Sie ist unter Bundesaufsicht und steht interessierten Firmen offen, die durch einen effizienten und gezielten Einsatz der Rückverteilung aus der CO2-Lenkungsabgabe den Klimaschutz verstärken wollen.

Seit Januar 2008 verlangt das CO2-Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffe. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückvergütung» setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer und Liechtensteiner KMU ein.

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