Klimastiftung Schweiz: Schweizer Power für Elektrofahrzeuge

Klimastiftung Schweiz
(© Copyright 2017, Designwerk GmbH)

Winterthur – Elektroautos brauchen Ladestationen. In der Fahrzeugentwicklung und –erprobung ist dies oftmals eine Herausforderung. Mobile Schnellladegeräte werden benötigt. Mit Unterstützung der Klimastiftung Schweiz bringt eine Winterthurer Firma das bisher leistungsstärkste Gerät für diesen Zweck auf den Markt.

Bei Fahrzeugherstellern sind lange Ladezeiten oder fehlende Lademöglichkeiten genauso unpopulär wie bei Fahrzeughaltern. Im Rahmen der Entwicklung und Erprobung sind Ladesäulen aber nicht immer vorhanden. Fahrzeughersteller sind auf leistungsfähige Schnellladegeräte angewiesen. Mobile Ladegeräte der Winterthurer Firma Designwerk, die sich als Denkfabrik der Elektromobilität versteht, erfreuen sich deshalb hoher Verbreitung. Verbesserungen der Akkutechnologie und die damit verbundene Erhöhung von Ladekapazitäten und -zeiten, haben die Schweizer Ingenieure dazu bewogen, ihre Produktepalette zu ergänzen.

Kurze Wartezeiten sind zentral
«Die Entwicklung von Ladetechnik geht im Gesamtmarkt in Richtung höherer Ladeleistungen und Spannungsbereiche» sagt der Geschäftsführer Vivien Dettwiler. Er ist ebenfalls Entwicklungsleiter der Ladegeräte. Potenzielle Käufer von Elektrofahrzeugen vergleichen die Wartezeit an der Ladesäule oft mit dem vertrauten Tankvorgang. Fahrzeughersteller setzen deshalb viel daran, die Ladezeit zu verkürzen. Dabei dürfte das neue Gerät der Winterthurer Denkfabrik mit einer beachtlichen Ausgangsleistung von 83 Kilowatt in der Entwicklung künftig eine Rolle spielen, ist Vivien Dettwiler überzeugt. Das flexibel einsetzbare Gerät wurde vor der Lancierung erfolgreich bei einem renommierten deutschen Autohersteller eingesetzt.

Potenzial für Klimaschutz
Unterstützung erhält Designwerk von der Klimastiftung Schweiz, welche sich mit 200’000 Franken an der Entwicklung beteiligt. «Solche Innovationen machen Elektromobilität besser nutzbar und erschliessen das Potenzial dieser Technologie für den Klimaschutz», sagt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Stiftung. Die Klimastiftung Schweiz fördert mit ihren Beiträgen den Klimaschutz sowie die Wirtschaftsstandorte Schweiz und Liechtenstein. Dazu vergibt sie jedes Jahr bis zu vier Millionen Franken an KMU, die sich für den Klimaschutz engagieren – entweder durch die Entwicklung innovativer Produkte oder durch das Energiesparen im eigenen Betrieb. Auch Elektromobilität wird gefördert: KMU können über die Webseite der Stiftung finanzielle Unterstützung für die Anschaffung von Elektroautos beantragen. (Klimastiftung/mc/pg)

Über die Klimastiftung Schweiz
Klima schützen. KMU stärken. Nach diesem Motto unterstützt die Klimastiftung Schweiz Projekte kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU), die einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Die Stiftung hat seit ihrer Gründung 2008 rund 1300 KMU in der Schweiz und im Fürstentum Liechtenstein mit 17 Millionen Franken unterstützt.

Die Klimastiftung Schweiz wurde als gemeinnützige, unabhängige Stiftung gegründet. Sie ist unter Bundesaufsicht und steht interessierten Firmen offen, die durch einen effizienten und gezielten Einsatz der Rückverteilung aus der CO2-Lenkungsabgabe den Klimaschutz verstärken wollen.

Seit Januar 2008 verlangt das CO2-Gesetz eine Abgabe auf Brennstoffe. Ein Teil der Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem grosse Dienstleistungsunternehmen erhalten mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese «Netto-Rückvergütung» setzen die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz für Klimaschutzmassnahmen von Schweizer und Liechtensteiner KMU ein.

Klimastiftung Schweiz
Designwerk GmbH

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