Klimastiftung Schweiz verstärkt ihre Innovationsförderung

Klimastiftung Schweiz verstärkt ihre Innovationsförderung
Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz. (Bild: Klimastiftung Schweiz)

Zürich – Die Klimastiftung Schweiz will mit einem verstärkten Innovationsförderprogramm zur Erreichung der Klimaziele der Schweiz und Liechtenstein beitragen. Ihre Fördergelder fliessen ab 2022 fokussiert in innovative Klimaschutzprojekte lokaler KMU. Zudem kann die Stiftung mit der Baloise Group, LGT Capital Partners, Mobiliar, Union Bancaire Privée (UBP) und der Zuger Kantonalbank auf neue Partner zählen.

Die Klimastiftung Schweiz fokussiert ihre Förderung künftig auf Klima-Innovationen. Ab 2022 fliessen ihre Fördergelder ausschliesslich in Innovationsprojekte von Schweizer und Liechtensteiner KMU, die dem Klima zugutekommen. «Wollen die Schweiz und Liechtenstein ihre Klimaziele erreichen, muss die gesamte Industrie dekarbonisiert werden. Um dies zu ermöglichen, braucht es neue Lösungen, gerade im Gebäudesektor, der Mobilität und der Landwirtschaft. Wir tragen unseren Teil dazu bei, indem wir innovative Technologien und Projekte in diesen Bereichen noch stärker unterstützen», sagt Vincent Eckert, Geschäftsführer der Klimastiftung Schweiz.

Dekarbonisierung der Wirtschaft als grosses Ziel
Programme wie die Förderung von Energieeffizienzmassnahmen oder Beiträge an die Freiwillige Energieeffizienz-Vereinbarung des Bundes werden dagegen nicht verlängert. Sie sind Ende 2021 wie geplant ausgelaufen.

«Wir haben in den letzten 13 Jahren den Grundstein gelegt, um solche Massnahmen bekannter und besser zugänglich zu machen. In der Zwischenzeit sind unter anderem Programme von EnergieSchweiz und der Kantone entstanden, die in diesem Bereich tätig sind. Wir können uns deshalb guten Gewissens aus dieser Unterstützung zurückziehen und uns künftig auf das Fördern skalierbarer Klimaschutz-Innovationen von KMU konzentrieren. Dadurch können wir die nötige Klimatransformation auf sehr konkrete Art und Weise vorantreiben», präzisiert Vincent Eckert.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2008 hat die Klimastiftung Schweiz bereits über 150 Innovationsprojekte mit rund 16 Millionen Franken unterstützt, die nicht nur den KMU, sondern auch der Wettbewerbsfähigkeit des Schweizer und Liechtensteiner Wirtschaftsstandortes zugutekommen.

Bedeutende neue Partnerschaften
Möglich wird diese Förderung durch die Partnerfirmen der Klimastiftung Schweiz. Seit Januar 2008 erhebt der Bund eine CO2-Abgabe auf fossile Brennstoffe. Ein Teil dieser Abgaben fliesst zurück an die Wirtschaft. Vor allem Dienstleistungsunternehmen erhalten meist mehr zurück, als sie bezahlt haben. Diese Mittel spenden die Partnerfirmen aus Überzeugung der gemeinsamen Stiftung, die damit wiederum Klimaschutzmassnahmen von KMU fördert.

Mittlerweile tragen knapp 30 Partnerfirmen die Stiftung mit. In den letzten Wochen sind die Zuger Kantonalbank, die Mobiliar, Union Bancaire Privée (UBP) und LGT Capital Partners zur Initiative gestossen, und bereits im Sommer 2021 ist die Baloise Group eine Zusammenarbeit mit der Stiftung eingegangen. «Das gemeinsame Auftreten der Partnerfirmen für das Klima – über Branchen- und Verbandsgrenzen hinweg – ist für die Öffentlichkeit auch ein starkes Zeichen für eine unternehmerische Verantwortung, die das Vertrauen der Menschen in die Wirtschaft stärkt», unterstreicht Thomas Hügli, Präsident des Stiftungsrates, die Bedeutung der Klimastiftung Schweiz. (Klimastiftung Schweiz/mc/ps)

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