Luke Bartholomew, Aberdeen Asset Management, zum Ergebnis des Fed-Meetings

Luke Bartholomew, Aberdeen Asset Management, zum Ergebnis des Fed-Meetings
Luke Bartholomew, Investment Stratege bei Aberdeen Standard Investments. (Foto: Aberdeen)

Aberdeen – „Es gab natürlich keine Zinserhöhung – damit hatte auch niemand gerechnet. Interessant ist aber wie sehr die Fed die aktuelle wirtschaftliche Schwäche abtut, indem sie sagt, diese sei nur temporär und die Fundamentaldaten seien weiterhin stark. Der Ausblick für die Zinssätze hängt tatsächlich davon ab, ob diese Bewertung richtig ist. Es wurde nicht viel darüber preisgegeben, ob es im Juni eine Erhöhung geben wird. Man wird daher höchstwahrscheinlich Reden im Vorfeld des Juni-Treffens nutzen, um Signale zu den Absichten zu geben.

Die Arbeitsmarktzahlen diese Woche werden wichtig sein, da sie auf schwächere Wachstumszahlen in der vergangenen Woche und einen etwas schwächere Arbeitsmarktbericht im vergangenen Monat folgen. Die harten Zahlen sehen nicht gerade gut aus, aber diese stehen im Kontrast zu besseren weichen Daten wie dem Konsum- und Wirtschaftsklima. Die Daten dieser Woche könnten die Debatte anheizen, warum sich die Zahlen in unterschiedliche Richtungen bewegen. Die wichtigste Zahl dürfte dabei das Wachstum der Löhne sein. Andere Daten deuten darauf hin, dass diese anziehen. Daher wird es wichtig sein, ob sich dies auch im Arbeitsmarktbericht widerspiegelt. Sollte dem so sein, werden die Chancen auf eine Zinserhöhung im Juni steigen.“ (Aberdeen/mc/ps)

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