Peach Property steigert 2020 Gewinn und Mieteinnahmen

Thomas Wolfensberger
Thomas Wolfensberger, CEO Peach Property. (Foto: Theresa Rothwangl)

Zürich – Die Peach Property Group hat 2020 von der starken Nachfrage nach günstigem Wohnraum in Einzugsgebieten von deutschen Ballungszentren profitiert und ihr Portfolio ausgebaut. Für 2021 gibt sich die auf Wohnungen in Deutschland fokussierte Immobilienfirma trotz der Covid-19-Pandemie sehr zuversichtlich.

Die Mieteinnahmen stiegen nach vorläufigen Angaben des Unternehmens vom Dienstag dank des Erwerbs von mehr als 10’800 Wohnungen in Deutschland gegenüber dem Vorjahr um 40 Prozent auf rund 55 Millionen Franken. Der Vorsteuergewinn erhöhte sich dabei um 39 Prozent auf über 150 Millionen Franken.

Ausbau des Portfolios
Einschliesslich der neu akquirierten Wohnungen stieg der Bestand seit dem Jahresende 2019 um rund 86 Prozent auf mehr als 23’000 Einheiten. Der Marktwert des Immobilienportfolios erhöhte sich signifikant auf mehr als 2 Milliarden Franken von 1,1 Milliarden Ende 2019. Das Portfolio erziele eine Bruttorendite von 5,0 Prozent. Der Leerstand im Bestandsportfolio sank 2020 im Vergleich zum Vorjahr auf 7,0 von 9,3 Prozent im Jahr zuvor. Zusammen mit den Neuankäufen zum Jahresende resultierte ein Leerstand von 7,9 Prozent.

Auch operative Fortschritte bei den Bestandesimmobilien trugen laut Peach Property zum Wachstum 2020 bei. Trotz der erheblichen Einschränkungen bedingt durch die Covid-19-Pandemie habe man den mieterorientierten Ansatz aufrechterhalten und weiter ausgebaut. So wurden zum Jahresbeginn trotz Lockdown-Einschränkungen fünf neue Peach Points eröffnet. Die Gruppe verfüge damit über ein Netz von zwölf solchen Punkten, die alle über eine einheitliche digitale Mieterbetreuungsplattform verbunden seien.

Guter Jahresstart 2021
Auch für das laufende Geschäftsjahr 2021 gibt sich das Unternehmen sehr zuversichtlich. Die neu akquirierten Wohnimmobilien seien bereits in die digitale Plattform integriert worden, heisst es. Erwartet wird 2021 ein weiteres starkes Wachstum der Mieteinnahmen um gut 75 Prozent auf mehr als 95 Millionen Franken. (awp/mc/ps)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.