Robert Jakobs Wirtschaftslupe oder: „Bleibt alle esund“

Robert Jakobs Wirtschaftslupe oder: „Bleibt alle esund“
Buchautor und Moneycab-Kolumnist Robert Jakob.

Von Robert Jakob

Für alle Daheimgebliebenen: Humor braucht es auch in Coronazeiten.

„Der Immunologe Beda Stadler sieht auch beim Sprechen das Risiko einer Ansteckung mit dem Coronavirus. Gerade bei der Schweizer Dialektsprache. Tröpfcheninfektionen bedeuten, dass theoretisch eine Ansteckung auch beim Reden möglich sei“, so zitiert die Aargauer Zeitung den Wissenschaftler: „Dass im Schweizerdeutschen beim Sprechen viele Kehllaute benutzen, ist zusätzlich ungünstig“.

Deshalb hat moneycab in Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Idiotikon und dem BAG als erstes Wirtschaftsmedienunternehmen eine vereinfachte Publikumssprache entwickelt, welche durch Eindämmung (confinement) gefährlicher Kehltöne und weiterer sogenannter „Postillon-Laute“ das Infektionsrisiko senkt.

Schweigen ist Silber, gut reden und schreiben ist Gold
In einem ersten Schritt hat sich die Redaktion daher entschlossen, die sogenannten Gutturalkonsonanten C, G, H, K aus dem Redaktionswortschatz zu tilgen.

Wir waren positiv überrascht, wie sehr sich die Glättung der Sprache sowohl in der 2-Meter-plus – Kommunikation (wir sind Experten in Risikomanagement, zwei Skifahrer*Innen, ein Snöber, ein Gleitschirmpilot, ein Taucher a.D.), als auch im geschriebenen Redaktionsalltag (zurzeit also im „Homeoffice“) auszeichnete. Unsere Sprae und Seibe wurden ommuniativer, und au was die Ästeti betrifft, runder, latter und söner. Wir fülten uns im Eins zu Eins -ontat und online viel sierer.

Da wir wenier Text benötiten, wurde unser Layouter Peter entlastet. Unser ef elmut Fus entschied sich daer soar die Spu-onsonanten F und P zu streien. Er and sie sowieso störend und eärli. Dem stimmten eter, atri und Sandra soort zu.

Mit jetzt nur no 20 statt 26 Bustaben sreiben wir au sneller und brinen eine öere Informationsdite au den Bildsirm. Alles im Dienste unserer Leser.

ewisse Zueständnisse mussten wir denno maen. Eine ollein von der Aarauer Zeitun fand „moneyab“ stünde in Widersru zu unserer cororate identity. Sie at Recht. Also bleiben wir beim viel sinnvolleren moneycab.

So mat „omeoie“ einach mer Sass

Bleiben Sie alle gesund!..


Das Wirtschaftssatirebuch ….

…. kann beim Autor ([email protected] ) gegen Vorauskasse bestellt werden: 14,99. Auf Wunsch mit Autorensignatur.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.