Innovationsweltmeister Schweiz

Francis Gurry

WIPO-Generaldirektor Francis Gurry.

Bern – Die Schweiz ist bei der Innovation Weltmeister. Das geht aus einer am Donnerstag publizierten Studie der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) hervor. Auf den weiteren Plätzen folgen Grossbritannien, Schweden, die Niederlande und die USA.

Die Schweiz sei aussergewöhnlich, sagte WIPO-Generaldirektor Francis Gurry. Das Klassement wurde aufgrund von 79 Indikatoren in Zusammenarbeit mit der Universität Cornell und der französischen Wirtschaftsuniversität Insead erstellt.

Hoher Vernetzungsgrad
Die Schweiz verfüge über einen hohen Vernetzungsgrad zwischen Staat, Privatwirtschaft und Universitäten, was für die Innovation matchentscheidend sei, sagte Gurry. Hinzu komme die grosse Offenheit der Wirtschaft. Die Integration der Beschäftigten spiele ebenfalls eine wichtige Rolle.

Unter den ersten 25 Rängen gab es wenig Veränderungen. Grossbritannien verbesserte sich allerdings innert Jahresfrist vom zehnten auf den zweiten Rang. Das erklärt sich durch die Qualität der Forschung und die Anzahl der Forschungspublikationen.

Herausforderungen angegangen
Die USA auf dem fünften Platz und damit einen Rang besser profitierten vom Ruf ihrer Universitäten. Auf den sechsten Rang kam Finnland, gefolgt von Singapur, Irland, Luxemburg und Dänemark. Deutschland liegt auf dem zwölften Platz.

Dass europäischen Länder an der Spitze liegen liegt gemäss der Studie an drei Herausforderungen, welche die Politik anging. Zum einen sei das eine Gesetzgebung im Interesse von Zukunftstechnologien, zum anderen die Fähigkeit der Unternehmen auf neue Regulierungen einzugehen und die Harmonisierung von Normen. (awp/mc/ps)

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