Seco fördert Klimaprojekte der Weltbank mit 15 Mio CHF

Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch

Seco-Direktorin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch.

Bern – Der Bund unterstützt mit 15 Mio CHF Projekte für die Reduktion von CO2-Emissionen in Entwicklungsländern. Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) und die Weltbank haben zwei entsprechende Abkommen unterzeichnet. Die Schweiz will im Rahmen eines Weltbank-Projekts 10 bis 15 Schwellenländern bei ihrem CO2-Emissionshandel unter die Arme greifen – unter anderem den Schweizer Schwerpunktländern Kolumbien, Indonesien und Ukraine

Dies teilte das Seco am Montag mit. Den Ländern soll dabei geholfen werden, Wirtschaftssektoren zu definieren, in denen der Treibhausgasausstoss gesenkt werden kann. Dies soll es den Staaten erlauben, ihre CO2-Zertifikate an andere Länder zu verkaufen. Das Seco investiert 7 Mio CHF in diese Initiative. Mit 8 Mio CHF unterstützt der Bund ein weiteres Projekt, das Entwicklungsländer finanziell entschädigt, die ihren CO2-Ausstoss durch ein nachhaltiges Regenwaldmanagement verringern. Statt des Abbaus von Tropenhölzern sollen so beispielsweise der Ökotourismus und der Anbau von Nüssen gefördert werden. (awp/mc/ps)

Weltbank

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