Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK nimmt Tätigkeit auf

Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK nimmt Tätigkeit auf
(Foto: Erdöl-Vereinigung)

Erdöl-Vereinigung hat die Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation ins Leben gerufen. (Foto: Erdöl-Vereinigung)

Zürich – Die von der Erdöl-Vereinigung gegründete Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK finanziert, unterstützt, plant und realisiert in der Schweiz Projekte, die den Ausstoss von Treibhausgasen reduzieren und will damit aktiv zum Klimaschutz beitragen. Als Kompensationsgemeinschaft nimmt die Stiftung KliK den Inverkehrbringern fossiler Treibstoffe die im revidierten CO2-Gesetz festgehaltene Pflicht ab, einen Teil der bei der Nutzung der Treibstoffe entstehenden CO2-Emissionen zu kompensieren.

Das am 1. Januar 2013 in Kraft getretene revidierte CO2-Gesetz verlangt von den Inverkehrbringern fossiler Treibstoffe, dass sie fünf Prozent der über die Laufzeit von acht Jahren (2013 bis 2020) bei der energetischen Nutzung der Treibstoffe entstehenden CO2-Emissionen kompensieren. Dazu sind Kompensationsprojekte in der Schweiz zu finanzieren und umzusetzen, welche die Anforderungen des Bundes erfüllen. Es ist zu erwarten, dass die Kosten für die Kompensation zwischen 1 und 2 Rappen pro Liter Treibstoff betragen werden.

Die Evaluation und die Umsetzung von Kompensationsprojekten, die gemäss den Vorschriften des CO2-Gesetzes anrechenbar sind, sind zeit- und Know-how-intensiv. Zudem übersteigt laut KliK die insgesamt erforderliche Kompensationsmenge das derzeit frei verfügbare Angebot an Kompensationsprojekten. Um die Treibstoffgesellschaften bei der effizienten Beschaffung der im revidierten CO-Gesetz verlangten Kompensationsmenge zu unterstützen, hat die Erdöl-Vereinigung die Stiftung Klimaschutz und CO2-Kompensation KliK ins Leben gerufen.

Kompensationsgemeinschaft im Sinne des CO2-Gesetzes
Diese gilt nach der am 24. Juni 2013 erteilten Bewilligung des Bundesamts für Umwelt seit 1. Januar 2013 als Kompensationsgemeinschaft im Sinne des CO2-Gesetzes. Der Stiftungsrat setzt sich unter dem Vorsitz von Rolf Hartl, Präsident Erdöl-Vereinigung, aus Constantin Cronenberg, CEO BP (Switzerland), Daniel Hofer, Unternehmensleiter Migrol AG und Dr. Jürg Klossner, Vorsitzender der Geschäftsleitung A.H. Meyer & Cie AG zusammen. Die Geschäftsführung der Stiftung  KliK ist einem Team unter Leitung von  Marco Berg übertragen worden. (KliK/mc/pg)

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