Werbeallianz Admeira: sgv fordert Transparenz und echte Service-Public-Debatte

sgv-Direktor Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)
sgv-Direktor und FDP-Nationalrat Hans-Ulrich Bigler. (Foto: sgv)

Eine Stellungnahme des Schweizerischen Gewerbeverbands sgv:

Bern – Der Schweizerische Gewerbeverband sgv nimmt mit Genugtuung vom heute publizierten Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts Kenntnis. Die vom Bund gutgeheissene Werbeallianz Admeira wird zur Neubeurteilung ans UVEK zurückgeschickt. Der sgv fordert volle Transparenz und den gleichwertigen Einbezug aller Marktteilnehmer.

Das Bundesverwaltungsgericht kritisiert das Vorgehen des Bundes in der Werbeallianz zwischen der SRG, Swisscom und Ringier. Hauptkritik an der neuen Werbeallianz ist, dass Drittparteien von den Partnern des Joint Ventures kein diskriminierungsfreier Zugang zu Admeira gewährt wird. Mit diesem Entscheid widerlegt das Bundesverwaltungsgericht auch die Äusserungen von SRG Generaldirektor Roger de Weck, das Projekt sei für alle zugänglich. Damit hat die SRG ihre Glaubwürdigkeit diesbezüglich verloren.

Admeira wird den Werbemarkt in der Schweiz massiv beeinträchtigen. Der sgv fordert daher vom UVEK, volle Transparenz zu schaffen und zu ermöglichen, dass die längst versprochene Service Public Debatte geführt werden kann. (sgv/mc/ps)

Die Nummer 1:
Als grösste Dachorganisation der Schweizer Wirtschaft vertritt der sgv 250 Verbände und gegen 300’000 Unternehmen.

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