Züblin steigert operativen Gewinn trotz tieferer Mieterträge

Züblin steigert operativen Gewinn trotz tieferer Mieterträge
Philippe Brändle, CEO Züblin Immobilien Holding. (Bild: Züblin)

Zürich – Die Immobiliengesellschaft Züblin hat im ersten Halbjahr 2026/27 (per 30. September 2026) operativ mehr verdient, unter dem Strich aber weniger. Während der EBITDA um 6,8 Prozent auf 3,7 Millionen Franken stieg, ging der Reingewinn wegen geringerer Immobilienaufwertungen auf 3,0 von 4,3 Millionen Franken zurück.

Der Mietertrag sank um 2,5 Prozent auf 4,8 Millionen Franken, wie Züblin am Donnerstag mitteilte. Bereinigt um einen positiven Einmaleffekt von 0,2 Millionen Franken im Vorjahr aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Mietforderungen stieg der Mietertrag allerdings um 1,5 Prozent.

Die Neubewertung des Immobilienportfolios ergab einen Nettogewinn von 0,4 Millionen Franken, verglichen mit 2,2 Millionen Franken in der Vorjahresperiode. Der um Bewertungseffekte bereinigte EPRA-Gewinn je Aktie stieg indes um 8,8 Prozent auf 0,89 Franken, wie das Unternehmen betont.

Der Wert des Immobilienportfolios erhöhte sich per Ende September leicht auf 241,0 Millionen Franken von 240,3 Millionen per Ende März. Die Leerstandsquote stieg im gleichen Zeitraum geringfügig auf 4,4 von 4,3 Prozent.

Für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2026/27 will Züblin den Fokus auf die Erneuerung wichtiger Mietverträge, die Vermietung verfügbarer Flächen und ein kostenbewusstes Immobilienmanagement legen. Zudem prüft die Gesellschaft die Zusammensetzung ihres Immobilienportfolios im Rahmen einer Beurteilung strategischer Optionen. Weitere Angaben dazu wurden in der Mitteilung nicht gemacht. (awp/mc/pg)

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