Banken werben wieder um US-Kunden

SEC

US-Börsenaufsicht SEC.

Zürich – Die Banken in der Schweiz verstärken offenbar ihre Bemühungen um das Geschäft mit US-Kunden wieder. Die Schweizer Banken befänden sich in den USA auf Expansionskurs, schreibt die «NZZaS» (Ausgabe 27.10.). Mittlerweile besässen 34 Schweizer Banken und Vermögensverwalter eine Lizenz der amerikanischen Börsenaufsicht SEC für die Betreuung amerikanischer Privatkunden aus dem Ausland. Im Jahr 2008, als die US-Justiz begonnen habe, die UBS unter Druck zu setzen, seien es noch fünf Institute gewesen.

Ende 2012 hätten Schweizer Institute Vermögenswerte von US-Privatkunden in der Höhe von 14 Mrd USD verwaltet. Längerfristig sei jedoch eine Vervielfachung auf 100 Mrd USD realistisch, zitiert die Zeitung die Beratungsfirma Aite Group.

Banken halten sich «penibel» an Vorschriften
Auf Expansionskurs befindet sich gemäss «NZZaS» vor allem die Bank Vontobel, welche in diesen Tagen Büros in Dallas und Genf eröffnet habe. Laut dem Artikel handelt es sich bei den heute verwalteten Vermögen um versteuerte Gelder und die Mitarbeiter der Banken hielten sich «penibel» an die amerikanischen Vorschriften. (awp/mc/ps)

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