BCV: Bruttogewinn um 2% verbessert

BCV: Bruttogewinn um 2% verbessert
BCV-CEO Pascal Kiener.

BCV-CEO Pascal Kiener.

Lausanne – Die Banque Cantonale Vaudoise (BCV) hat im ersten Quartal des laufenden Jahres im Zinsengeschäft weiter zugelegt. Der Bruttogewinn stieg im Vergleich zur Vorjahresperiode um 2% auf 121,1 Mio CHF, wie die Kantonalbank am Donnerstag mitteilte.

Der Betriebsertrag des Staatsinstituts fiel insgesamt mit 253,3 Mio um 1% höher aus als im Jahr davor. Der Erfolg im Zinsengeschäft zog bei einem weiteren leichten Anstieg des Hypothekarvolumens um insgesamt 3% auf 132,5 Mio CHF an. Der Kommissionserfolg verbesserte sich dagegen nur leicht um 0,2 Mio auf 88,0 Mio. Im Handelsgeschäft ging der Erfolg gegenüber dem starken Vorjahreswert um 6% auf 27,0 Mio zurück. Die Kosten nahmen im ersten Quartal um 1% auf 132,2 Mio CHF ab. Während der Personalaufwand mit 84,6 Mio praktisch unverändert blieb, konnte der übrige Betriebsaufwand etwas gesenkt werden.

Erwartungen leicht verfehlt
Mit den ausgewiesenen Zahlen hat die Bank die Erwartungen nicht ganz erfüllt. Gemessen am AWP-Konsens rechneten die Analysten mit Erträgen von 256,8 Mio CHF, einem Geschäftsaufwand von 133,1 Mio und einem Bruttogewinn von 123,6 Mio. Die Bilanzsumme erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende um 6% auf 40,1 Mrd. Der starke Anstieg sei aber vorübergehender Natur und widerspiegle im wesentlichen Interbankzahlungen auf Quartalsende. Die Hypothekarforderungen nahmen um 1% auf 22,3 Mrd zu. Die von der Kantonalbank verwalteten Vermögen erhöhten sich um 3% auf 79,4 Mrd. Der Nettoneugeldzufluss betrug 149 Mio.

Zuversicht hinsichtlich «Gewinnkapazität der Gruppe» 
Der Verwaltungsrat sei «in Bezug auf die Gewinnkapazität der Gruppe» zuversichtlich, heisst es weiter. Die am Donnerstag stattfindenden Generalversammlung soll, wie angekündigt, über den Vorschlag zur Ausschüttung einer ordentlichen Dividende von 22 CHF je Aktie sowie einer zusätzlichen Auszahlung von 10 CHF je Aktie befinden. (awp/mc/ps)

 

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