Der Moneycab-Börsenblog: Afrika wird für Anleger interessant

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Der wöchentliche Blick auf die Wirtschaftswelt von Robert Jakob

Der aktuelle Weltbevölkerungsreport der UNO rechnet für 2030 mit 8,5 Milliarden Menschen. 2050 sollen es knapp 10 Milliarden sein. Den grössten Zuwachs steuert der afrikanische Kontinent bei. Hier leben 2017 1,256 Milliarden Menschen. 2030 sollen es 1,704 sein. Im Jahr 2050 bereits 2,528 Milliarden. Der Anteil Afrikas wird von rund einem Sechstel auf ein gutes Viertel steigen. Im Jahr 2010 werden es laut UN genau 40% sein. Umweltprobleme vor Ort und Migrationsprobleme werden also zunehmen.

Sie sind die eine Seite der Medaille. Die andere sind die Chancen, die der afrikanische Kontinent bietet. Während die westlichen Industrienationen Afrika hauptsächlich wegen seiner Bodenschätze auf dem wirtschaftspolitischen Radar haben, investieren die Chinesen dort in die Landwirtschaft. So verrückt es klingt: Bevölkerungswachstum allein sorgt für florierende Wirtschaftsunternehmen. Die Zahl der Firmen wächst jedoch nicht im gleichen Rhythmus wie die Bevölkerung, und so haben die Platzhirsche in den Wachstums- und Zuwanderungsgebieten alle Trümpfe in der Hand. Pro Kopf der Bevölkerung mag sich am Bruttosozialprodukt nicht viel ändern. Die Firmen jedoch sind fein raus. Denn je mehr Menschen zu versorgen sind, desto mehr Produkte und Dienstleistungen müssen bereitgestellt werden, und die kommen nun mal in erster Linie von etablierten Firmen vor Ort.

Es lohnt sich, einige der seit Jahrzehnten auf dem afrikanischen Kontinent besonders stark vertretene Firmen herauszustreichen. So ist beispielsweise der zweitgrösste Brauereikonzern der Welt, SABMiller, traditionell in Afrika, denn das Unternehmen entstand 2002 aus der Fusion von South African Breweries (SAB) und Miller Brewing aus den USA und gehört mittlerweile zu Anheuser-Busch InBev, dem grössten Brauereikonzern der Welt. SABMiller braut in Afrika das traditionelle Chibuku-Bier.

Auch Coca-Cola ist in Afrika nicht wegzudenken. Es wird fast überall lokal produziert und getrunken. Infrastruktur- und Versorgungsunternehmen sind in Afrika gefragt, ebenso wie Nahrungsmittel- und Agrokonzerne vor Ort. Nach der Fusion mit Lafarge hat der Zementriese LafargeHolcim ein besonders starkes Standbein in Nordafrika. Der französische Energiekonzern Total fördert und verarbeitet in Afrika schon seit Jahrzehnten erfolgreich Erdgas und Erdöl, mit Niederlassungen in Algerien, Angola, Gabun, Uganda, Nigeria, Libyen, Madagaskar, Mozambik, Marokko, Mauretanien bis Südafrika. Das macht die Franzosen zu einem der strategisch bestplatzierten Energiekonzerne. (mc)


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Noch nie seit dem 2. Weltkrieg haben die staatlichen Autoritäten dermassen stark und willkürlich nach dem Privatvermögen ihrer Bürger gegriffen. Unter dem Deckmantel von Terrorismusbekämpfung, Bankenrettung, ja sogar sozialer Gerechtigkeit, geht es unverblümt ans Portemonnaie. Die Hände, die danach grabschen werden immer länger, weil mit offenen Armen ausgegeben wird, was gerade erst eingenommen wurde. Hilflos kommt sich der „Steuerbürger“ vor, nein teilweise verhöhnt, wenn er sieht, was mit seinem Geld angerichtet wird. Für das wenige, das er besitzt, bekommt er noch nicht einmal einen anständigen Zins. Verständlich, dass er händeringend nach Auswegen sucht. Die Rettungswege werden immer enger, länger und sind oft mit vielerlei Hindernissen verstellt. Aber diese Schwierigkeiten kann man aus dem Weg räumen, und daher gibt es eine Rettung für das sauer verdiente Ersparte. Genau davon handelt dieses Buch.

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Zum Autor:
Robert Jakob ist promovierter Naturwissenschaftler und Buchautor und arbeitete sowohl in der Grundlagenforschung als auch für Verlage, Versicherungen und Banken. Seit Jahrzehnten ist der Wissenschaftler und Kommunikationsspezialist ein ausgewiesener Kenner der Finanzszene. Er leitete nicht nur die Redaktion des Swiss Equity Magazins (einem Tochterunternehmen der NZZ), sondern dortselbst auch das Team der Aktienanalysten.

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