Digitale Identitätsprüfung: Zurich ermöglicht digitalen Abschluss von Lebensversicherungen

Digitale Identitätsprüfung: Zurich ermöglicht digitalen Abschluss von Lebensversicherungen
Sandro Meyer, Leiter Leben und Mitglied der Geschäftsleitung von Zurich Schweiz

Zurich – Zurich Schweiz ermöglicht als erste grosse Versicherung in der Schweiz, alle Lebensversicherungen digital zu erwerben. Zur bestehenden Beratung per Videochat hat Zurich die digitale Überprüfung der Identität lanciert.

Zurich reagiert im Geschäft mit Lebensversicherungen auf den Corona-Lockdown: Als erste Schweizer Versicherung ermöglicht Zurich, alle Lebensversicherungen digital zu erwerben. Bisher war zum Erwerb einer 3b-Sparversicherung notwendig, die Identität der Käuferin oder des Käufers persönlich in einer Agentur mit einem offiziellen Ausweispapier zu bestätigen. Das neue digitale Verfahren dauert für die Kunden zwei bis drei Minuten und erfordert den Pass oder die ID sowie einen Computer mit Webcam oder ein Smartphone.

Lebensversicherung abschliessen auch im Lockdown
«Mit dieser Investition in die Digitalisierung ermöglichen wir unseren Kunden einerseits, auch in Zeiten des Corona-Lockdowns eine Lebensversicherung zu erwerben», sagt Sandro Meyer, Leiter Leben und Mitglied der Geschäftsleitung von Zurich Schweiz. «Andererseits schaffen wir für die Zeit nach dem Lockdown die Möglichkeit, dass unsere Kunden frei wählen können, ob sie zu uns in die Agentur kommen oder Lebensversicherungen ausschliesslich über den digitalen Kanal erwerben.» Der digitale ID-Check ist von Montagmorgen bis Samstagabend jeweils von 7 und 22 Uhr möglich. Damit können Kunden unabhängig von Agentur-Öffnungszeiten ihre Identität überprüfen lassen.

Konform mit den Vorgaben der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma)
Neben der neuen Identitätsprüfung bietet Zurich bereits länger umfassende Beratungen per Videochat mit einem Versicherungsexperten an. «Lebensversicherungen sind anspruchsvolle Produkte», sagt Sandro Meyer. «Wir legen hohen Wert darauf, allen Kunden eine optimale Beratung zu ermöglichen und sie in der Auswahl des richtigen Produkts bestmöglich zu unterstützen.» Der digitale ID-Check wird künftig auch als Modul im Zusammenspiel mit einem direkten persönlichen Kontakt mit einem Kundenberater erhältlich sein. So können sich Kunden künftig beispielsweise an einem Treffen ihr persönliches Vorsorgebedürfnis analysieren lassen und dann nach dem Kauf-Entscheid die Überprüfung und den Erwerb bequem von zu Hause aus abschliessen.

Mit der Lancierung des digitalen ID-Checks geht Zurich auf das Bedürfnis von Kunden ein, wegen der Gefahr durch das Coronavirus ohne physischen Kontakt zu einem Berater ein Vorsorgeprodukt erwerben zu können. Das digitale Verfahren ist konform mit den Vorgaben der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (Finma) und genügt den Anforderungen des Bundesgesetzes über die Bekämpfung der Geldwäscherei. Die Vorgaben beim Verkauf von 3b-Produkten sind im Vergleich zum Verkauf von 3a-Produkten hoch. Einerseits weil 3a-Gelder gebunden sind und in der Regel erst bei der Pensionierung bezogen werden können. Andererseits sind die Einzahlungen in 3a-Produkte jährlich limitiert. Für das Jahr 2020 beträgt die Limite für Angestellte 6’826 Schweizer Franken. Bei 3b-Produkten ist die Höhe der Einlage nicht limitiert.

Sandro Meyer ist überzeugt, dass auch nach dem Ende der Corona-bedingten Einschränkungen eine Nachfrage nach digitaler Beratung und digitalen Abschlüssen bestehen wird. «Mit der Einführung des digitalen ID-Checks gelingt uns als erste grosse Versicherung in der Schweiz der digitale Durchbruch in der persönlichen Beratung», sagt er. Millennials seien sich bereits gewohnt, auch komplexe Produkte rein digital zu kaufen. Bei den Generationen vor den Millennials geht Meyer davon aus, dass die Dauer der Einschränkungen einen Einfluss darauf haben wird, wie stark das Bedürfnis wachst, auch Lebensversicherungen ohne direkten physischen Kontakt zu einem Berater zu erwerben. «Je länger die Einschränkungen dauern, während deren wir vor allem online kommunizieren und arbeiten, desto mehr Geschäfte werden Menschen über 30 Jahre künftig rein digital erledigen.» (Zurich/mc/hfu)


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